Hinter dem seidenen Vorhang
Wann: 13.08.2012 - 19:00 Uhr
Wo: Förde Sparkasse
Veranstalter: Schleswig-Holstein Musik Festival
Maren Eggert, Rezitation Fan LinLin, Sopran Sibylle Höhnk, Klavier
Pfirsichblüte«, »Lotosblumen« und »goldverzierte Pagoden« - diese Begriffe finden sich nicht nur in einem der Gedichte dieses Programms, sondern umreißen auch stichwortartig die Faszination, die Europa viele Jahrhunderte für China hegte. Friedrich der Große ließ sich im Park Sanssouci ein chinesisches Teehaus bauen, im Englischen Garten in München wurde 1789 der Chinesische Turm im Pagodenstil errichtet. Gut hundert Jahre später, 1907, erschien im Insel Verlag Hans Bethges Buch »Die chinesische Flöte« mit Nachdichtungen chinesischer Lyrik. Sowohl Walter Braunfels' »Drei chinesische Gesänge« als auch Egon Wellesz' »Lieder aus der Fremde« schöpfen aus Bethges Nachdichtungen. Neben diesen beiden Liederzyklen trägt die chinesische Sopranistin Fan LinLin noch Rolf Liebermanns »Chinesische Liebeslieder« nach Klabund und Fritz Reuters »Der seidene Vorhang« nach verschiedenen chinesischen Dichtern vor. Maren Eggert, viele Jahre einer der Stars des Hamburger Thalia Theaters und dem deutschen Fernsehpublikum als Kieler »Tatort«-Psychologin Frieda Jung bekannt, liest zwischen den Liederzyklen aus Nachdichtungen chinesischer Lyrik und aus Goethes »Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten«. Das höchst subtil aufeinander abgestimmte Programm zeichnet ein faszinierendes Bild europäischer China-Begeisterung und lädt gleichzeitig dazu ein, sich von der seidenzarten chinesischen Lyrik gefangennehmen zu lassen.
Pfirsichblüte«, »Lotosblumen« und »goldverzierte Pagoden« - diese Begriffe finden sich nicht nur in einem der Gedichte dieses Programms, sondern umreißen auch stichwortartig die Faszination, die Europa viele Jahrhunderte für China hegte. Friedrich der Große ließ sich im Park Sanssouci ein chinesisches Teehaus bauen, im Englischen Garten in München wurde 1789 der Chinesische Turm im Pagodenstil errichtet. Gut hundert Jahre später, 1907, erschien im Insel Verlag Hans Bethges Buch »Die chinesische Flöte« mit Nachdichtungen chinesischer Lyrik. Sowohl Walter Braunfels' »Drei chinesische Gesänge« als auch Egon Wellesz' »Lieder aus der Fremde« schöpfen aus Bethges Nachdichtungen. Neben diesen beiden Liederzyklen trägt die chinesische Sopranistin Fan LinLin noch Rolf Liebermanns »Chinesische Liebeslieder« nach Klabund und Fritz Reuters »Der seidene Vorhang« nach verschiedenen chinesischen Dichtern vor. Maren Eggert, viele Jahre einer der Stars des Hamburger Thalia Theaters und dem deutschen Fernsehpublikum als Kieler »Tatort«-Psychologin Frieda Jung bekannt, liest zwischen den Liederzyklen aus Nachdichtungen chinesischer Lyrik und aus Goethes »Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten«. Das höchst subtil aufeinander abgestimmte Programm zeichnet ein faszinierendes Bild europäischer China-Begeisterung und lädt gleichzeitig dazu ein, sich von der seidenzarten chinesischen Lyrik gefangennehmen zu lassen.
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