Human Being Parzival
Wann: 09.02.2012 - 11:00 Uhr
Wo: Zwinger 3
Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2001
Der achthundert Jahre alte Parzival-Stoff ist Grundlage für die Neubearbeitung der berühmten Geschichte des jungen, naiven, aber wilden und mutigen roten Ritters. Parzival bedeutete im Mittelalter "durch das Tal", und so macht der Junge seinem Namen alle Ehre, indem er keine Gefahren scheut, unerschrocken jedem Abenteuer folgt und seinem Traum, Ritter zu werden, nachgeht.
Seine alleinerziehende Mutter glaubt, sie könne ihn beschützen, wenn sie ihn von der Welt fern hält. Aber eines Tages "kommt er in das komplizierte Alter, wo man sich nicht mehr darauf verlassen kann, dass er macht, was man will". Und so muss sie ihren geliebten Sohn ziehen lassen. Nach einigen Umwegen, wie die Liebe zu einer Frau beispielsweise, wird Parzival ein ganz besonderer Ritter, dem alle Regeln egal sind, der sich durchsetzt, Schmerz und Glück am eigenen Leib erfährt und skrupellos Menschen tötet. Unbekümmert gelangt er an die Gralsburg und wird dort einer Reifeprüfung unterzogen. Er versagt und wird fortgeschickt, ohne verstanden zu haben, was er eigentlich falsch gemacht hat.
Herzensbildung ist gefragt im Leben, das muss er leidvoll erfahren, bevor er eine zweite Chance erhält. Wie aus einem ungestümen Raufbold ein geknickter Held und schließlich doch noch ein echter Ritter wird, erzählt Bernhard Studlar in seiner aktuellen Bearbeitung des bekannten Heldenepos.
Der achthundert Jahre alte Parzival-Stoff ist Grundlage für die Neubearbeitung der berühmten Geschichte des jungen, naiven, aber wilden und mutigen roten Ritters. Parzival bedeutete im Mittelalter "durch das Tal", und so macht der Junge seinem Namen alle Ehre, indem er keine Gefahren scheut, unerschrocken jedem Abenteuer folgt und seinem Traum, Ritter zu werden, nachgeht.
Seine alleinerziehende Mutter glaubt, sie könne ihn beschützen, wenn sie ihn von der Welt fern hält. Aber eines Tages "kommt er in das komplizierte Alter, wo man sich nicht mehr darauf verlassen kann, dass er macht, was man will". Und so muss sie ihren geliebten Sohn ziehen lassen. Nach einigen Umwegen, wie die Liebe zu einer Frau beispielsweise, wird Parzival ein ganz besonderer Ritter, dem alle Regeln egal sind, der sich durchsetzt, Schmerz und Glück am eigenen Leib erfährt und skrupellos Menschen tötet. Unbekümmert gelangt er an die Gralsburg und wird dort einer Reifeprüfung unterzogen. Er versagt und wird fortgeschickt, ohne verstanden zu haben, was er eigentlich falsch gemacht hat.
Herzensbildung ist gefragt im Leben, das muss er leidvoll erfahren, bevor er eine zweite Chance erhält. Wie aus einem ungestümen Raufbold ein geknickter Held und schließlich doch noch ein echter Ritter wird, erzählt Bernhard Studlar in seiner aktuellen Bearbeitung des bekannten Heldenepos.
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