2007
29

 

MENTAL AMPUTATION + TILL THE END + INNER SANCTUM

Wann: 29.05.2007 - 21:00 Uhr

Wo: My Way - The Music Pub

Oberlinden 4,
79098 Freiburg
» Lageplan

Veranstalter: My Way Booking

DEATH METAL | MELODIC DEATHMETAL Karten gibt es an der Abendkasse. Infos unter 0761 - 211 76 53.

MENTAL AMPUTATION: Anfang 1998 wurde in Aalen eine neue Underground Death Metal Band namens Mental Amputation ins Leben gerufen. Nach anfänglichen Besetzungsproblemen und dem mehr oder weniger kurzzeitigen Mangel an einem Bassisten, setzt sich das Line-up seit Anfang 2005 wie folgt zusammen: Fabian Guschlbauer (Gitarre), Sascha Omay (Gitarre), Kay Schwarze (Schlagzeug), Michael Schuster (Bass) und zu guter Letzt Joachim Strehle (Voc). Die stilistischen Merkmale von Mental Amputation finden ihre Wurzeln im Death und Thrash der frühen Neunziger. So kombinieren Mental Amputation alle erdenklichen Stilmittel eben dieser Bereiche, was zur Brachialität und Aggressivität der einzelnen Songs führt, die von Schnelligkeit sowie tiefen Grunts dominiert werden. Die Abwechslung jedoch steht dabei immer im Vordergrund.

Zusätzlich werden gezielt eingesetzte melodische Riffs und Cleanparts in die Lieder eingeflochten um das perfekte Gegenstück zur ungeschliffenen Härte der Songs zu bilden, wodurch deren Atmosphäre und Kraft zusätzlich untermauert wird. Aus diesen Gründen kann durchaus von einer gewissen Eigenständigkeit der Musik gesprochen werden. Ende Januar 2001 spielten Mental Amputation ihre erste Demo CD "Mass Crisis" im "Brickhouse Studio" ein. Aufgrund durchaus positiver Resonanzen setzten Mental Amputation es sich zum Ziel aktiv in der Undergroundszene mitzumischen indem sie zahlreiche Konzerte und Festivals, auch in Eigenregie, absolvierten. So spielten Mental Amputation Gigs mit Bands wie Vader, Groinchurn, Fleshcrawl, Total Fucking Destruction, Katatonia, Incantation, Grave, The Forsaken, Disinter, Tankard, Belphegor, Avulsed, Sodom, Six feet under, Sanatorium und vielen anderen Bands der Szene.

Außerdem konnten erfolgreiche Auftritte auf Festivals wie zum Beispiel dem Mountains of Death `02, Soul Grinding Festival `03 sowie dem Summer Breeze ´04 verbucht werden. Momentan sind Mental Amputation auf der Suche nach einem passenden Label, das den soeben im "Soundart Studio" aufgenommenen Longplayer "Utter Subordination" veröffentlicht und die Band in ihrem Schaffen und Vorankommen unterstützt. Auf dem aktuellen Album sind die Songs noch intensiver, die Gitarrenarbeit konzentriert sich zunehmend auf melodische Leads und technische Soli, und auch das Drumming hat deutlich an Geschwindigkeit und Intensität gewonnen.

Zudem hat sich auch die Variabilität und Brutalität des Gesangs erneut gesteigert. Da Abwechslung bei Mental Amputation eine wichtige Rolle spielt wurden auch dieses Mal Einflüsse aus anderen Stilbereichen des Metals entnommen. Mental Amputation stehen für kompromisslosen Death-Metal!

TILL THE END: Die Band aus Freiburg war bei der Gründung, Herbst 2004, noch unter dem Namen Myrkvid (altgermanisch: Schwarzwald) bekannt. Zunächst bestand die Band jedoch nur aus dem Gitarristen und Sänger Andreas Helde (18) und dem zweiten Gitarristen Patrick Banholzer (21). Die sich zunächst als Vikinger-Metal entwickelnde Musik bereitete den Beiden jedoch schon bald keinen Spaß mehr, was zu einer Namensänderung führte, damit der Bandname auch zur Musik passt. Zur Zeit dieses Umschwungs stieß dann auch der Schlagzeuger Peter Schulz (20) zur Band. Die Musik entwickelte sich zu einer kaum vergleichbaren Metal - Stilrichtung. Die Einflüsse finden sich sowohl in Death- und Power-Metal als auch im groovigen Rock der 70er und 80er wieder. Alles mit sehr klaren und durchschlagenden Riffs, dezent eingesetzter Double-Bass am Schlagzeug und die richtigen Betonungen mit dem E-Bass des mittlerweile auch der Band angehörigen Manuel Kolloff (21). Diesen einzigartigen Stil will die Band jetzt immer weiter ausbauen um mit einem nicht verwechselbaren Musikstil durchstarten zu können.

INNER SANCTUM: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Irgendwann kamen dann die Pflanzen und Menschen. Im Jahre 2004 dann schließlich wir. Aber nicht in der heutigen Form. Damals waren es Conny und Baphphi, welche die Idee hatten ein solches Projekt aufzustellen. Mit Susi am Bass und Jay am Schlagzeug und nicht zuletzt mit Farms an der Gitarre waren schnell die richtigen Leute dafür gefunden. Um die weibliche Gesangsstimme mit einer männlichen zu bereichern, stieß schließlich noch Tobi zur Band hinzu. Der damalige Musikstil lässt sich nicht so leicht beschreiben, ging aber tendenziell in Richtung Gothic / Dark Metal. Nach einiger Zeit sang Julia anstatt Conny in der Band, doch Baphhpi und Farms waren stets unzufrieden mit der Richtung in die sich die Musik zu entwickeln schien (Draconian, Siebenbürgen). So kam es dann, dass alle bislang kreierten Machenschaften ad akta gelegt wurden und ein Neuanfang gestartet wurde. Dieser wurde durch Gnom und dessen tiefen Growls unterstützt und die Musik bewegte sich von nun an auf Death Metal Gleisen.

Schnell waren neue Songs geschrieben, die sich stets zwischen treibenden Melodic Death Parts und eher barbarisch, heroischen Themen im Midtempo bewegen. Die Thematik der Songs beschäftigt sich u.a. mit der Selbstzerstörung der Menschheit und bedient sich dabei kriegerischer Metaphern. Einflüsse sind am ehesten von Amon Amarth zu erkennen, gerade in der Dynamik und Struktur der Riffs. Ende 2006 erschien dann das selbstproduzierte Album "Risen To Fall", welches auf große Nachfrage stieß, sodass eine 2. Auflage Anfang 2007 nachproduziert werden musste. Einziger Wermutstropfen sind die digitalisierten Drums, die als Notlösung herhalten mussten, da es an nötigem Equip fehlte, um das Schlagzeug live abzunehmen.

 
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