Marshall Und Alexander
Wann: 05.02.2012 - 20:00 Uhr
Wo: Gewandhaus zu Leipzig
Marshall & Alexanders Musik und Gesang auf ihrem neuen Tournee "Paradisum", deren Programm auch auf dem neuen, gleichnamigen Album zu finden ist, setzen Impulse, die jeder Zuhörer für sich, so wie er mag nutzen kann. Zu den 15 Titeln gehören auch das jüdische Jom-Kippur-Gebet der Buße und der Bitte um Vergebung "Avinu Malkeinu" und der islamische Betgesang "Dagar Ile, Taslar Ile" des türkischen Dichters Yunus Emre aus dem frühen 14. Jahrhundert. Sehnsucht nach dem Paradies, Neugier und Freude auf den Garten Eden oder das Elysium sind allen Menschen gleich und somit religions-, aber nicht glaubensneutral.
Über alle musikalischen Stilrichtungen und Formen hinweg entsteht eine eigene Klang- und Gefühlswelt. Mit eigenständigen musikalischen Arrangements von geistlichen und weltlichen Liedern, Chorälen, Arien, Gebeten und Hymnen. Sie alle wurden von Richard Whilds, der sonst mit den internationalen Stars der Opernbühne Partituren einstudiert, so arrangiert, dass sie den Charakter der Stimmen von Marshall & Alexander im Zusammenklang hervorbringen. Und durch teils völlig neue Zuordnung einzelner Phrasen und Passagen entstehen Klangbilder und dadurch wiederum neue, aber dem Original stets innewohnende, Ausdrucksformen. Der Zuhörer soll das Gefühl erreichen: Da verzaubern mich 15 Lieder und bringen mich in einen Glückszustand und somit auf einen Weg in Richtung Paradies: In mein ganz eigenes Paradies, das sich zwischen Fantasie und Seele bildet. Mehr als ein halbes Jahr lang haben sie sich auf die Einspielung vorbereitet und mit den Arrangements von Richard vertraut gemacht. Und immer wieder mit ihm geprobt.
Die Arrangements der 15 Titel sind voller Überraschungen. Da erklingt "Großer Gott wir loben Dich" als immer stärker aufbrausender Choral, bei dem Marshall & Alexander von Chor und Orchester begleitet werden. Die Jupiter Szenen aus Gustav Holsts Suite "Die Planeten" begleiten einen hymnischen Text des Engländers Michael Perry, der in Deutschland weitestgehend unbekannt ist, ebenfalls als mächtiger Choral. Das "Halleluja" aus Händels Messias dagegen, ursprünglich sicher einer der klanggewaltigsten Choräle der Musikliteratur, interpretieren Marshall & Alexander zweistimmig in einer A-Cappella-Version wie eine barocke Miniatur, die den feierlichen und jubelnden Charakter von Händels Komposition behält. Zeitgenössische Adaptionen von Franz Schuberts "Ave Maria", wie die Vertonung des englischen "Vater Unsers - The Lord's Prayer" durch den US-Filmkomponisten Albert Hay Malotte gehören für Deutschland zu den musikalischen Raritäten, während das Lied in den USA, vor allem bei den Gedenkfeiern für die Opfer des 11. September, für Millionen von Amerikanern den innigen Wunsch nach der "Erlösung von dem Übel" ausdrückt.
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Über alle musikalischen Stilrichtungen und Formen hinweg entsteht eine eigene Klang- und Gefühlswelt. Mit eigenständigen musikalischen Arrangements von geistlichen und weltlichen Liedern, Chorälen, Arien, Gebeten und Hymnen. Sie alle wurden von Richard Whilds, der sonst mit den internationalen Stars der Opernbühne Partituren einstudiert, so arrangiert, dass sie den Charakter der Stimmen von Marshall & Alexander im Zusammenklang hervorbringen. Und durch teils völlig neue Zuordnung einzelner Phrasen und Passagen entstehen Klangbilder und dadurch wiederum neue, aber dem Original stets innewohnende, Ausdrucksformen. Der Zuhörer soll das Gefühl erreichen: Da verzaubern mich 15 Lieder und bringen mich in einen Glückszustand und somit auf einen Weg in Richtung Paradies: In mein ganz eigenes Paradies, das sich zwischen Fantasie und Seele bildet. Mehr als ein halbes Jahr lang haben sie sich auf die Einspielung vorbereitet und mit den Arrangements von Richard vertraut gemacht. Und immer wieder mit ihm geprobt.
Die Arrangements der 15 Titel sind voller Überraschungen. Da erklingt "Großer Gott wir loben Dich" als immer stärker aufbrausender Choral, bei dem Marshall & Alexander von Chor und Orchester begleitet werden. Die Jupiter Szenen aus Gustav Holsts Suite "Die Planeten" begleiten einen hymnischen Text des Engländers Michael Perry, der in Deutschland weitestgehend unbekannt ist, ebenfalls als mächtiger Choral. Das "Halleluja" aus Händels Messias dagegen, ursprünglich sicher einer der klanggewaltigsten Choräle der Musikliteratur, interpretieren Marshall & Alexander zweistimmig in einer A-Cappella-Version wie eine barocke Miniatur, die den feierlichen und jubelnden Charakter von Händels Komposition behält. Zeitgenössische Adaptionen von Franz Schuberts "Ave Maria", wie die Vertonung des englischen "Vater Unsers - The Lord's Prayer" durch den US-Filmkomponisten Albert Hay Malotte gehören für Deutschland zu den musikalischen Raritäten, während das Lied in den USA, vor allem bei den Gedenkfeiern für die Opfer des 11. September, für Millionen von Amerikanern den innigen Wunsch nach der "Erlösung von dem Übel" ausdrückt.
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