Hagen Rether: Liebe
Wann: 12.02.2012 - 19:00 Uhr
Wo: Universität der Künste Konzertsaal
Unauffällig wie ein Barpianist schleicht er sich mit einigen leisen Akkorden heran, um scheinbar ganz unverbindlich ins Plaudern zu geraten. Hier ein Witzchen, dort eine Übertreibung, da ein Kalauer und plötzlich wird Rether so treffend und bösartig wie derzeit kaum einer seiner Kollegen. Mit der einschmeichelnden Stimme des netten Psychologen von Nebenan trifft Hagen Rether ins Schwarze, sei es beim tagesaktuellen Bundesalltag oder den globalen Zusammenhängen im Großen und Ganzen. Er schwankt virtuos zwischen Albernheit und tiefer Tragik, Größenwahn und Verlegenheit, Flirt und Attacke - sein Publikum zwischen Liebe, Lachtränen und stummem Entsetzen. Bittersüß!
"Drei Stunden lang nimmt er planvoll und ohne Hast, voller Sarkasmus, Ironie und Angriffslust das Weltgetriebe auseinander - die personifizierte Rache des ewig auf Abstand gehaltenen Intellektuellen an den ?Machern' dieser Welt. Die uralte kritische Botschaft, die Verlogenheit der Konsumgesellschaft und des Establishments zu geißeln, erfüllt er subversiv, nonchalant und hundsgemein". (SüddeutscheZeitung)
"... ist Aufklärer und möchte im Lichte Kants und Lessings Erhellendes sagen - gegen Heuchelei, Angstmacherei, Ungerechtigkeit und Verdummung. Das sollte gutes Kabarett leisten, auch wenn es Gefühle verletzt. Vielleicht muss gutes Kabarett heutzutage auch Gefühle verletzen, um den Panzer aus Stumpfsinn zu durchschlagen, der sich über die Welt zu legen droht." (Mannheimer Morgen)
"Denn Hagen Rether hat viel mehr drauf: Er zeigte sich als eine Art Neil Postman des Kabaretts, erbarmungslos nimmt er das Weltgeschehen auseinander." (Westdeutsche Zeitung)
"Rether ist zynisch, respektlos, politisch absolut unkorrekt und fabelhaft." (Hamburger Abendblatt)
"Hagen Rether bringt etwas auf die Bühne, das bei jungen Kabarettisten keineswegs selbstverständlich ist: einen eigenen Stil, der gepaart ist mit Können, Souveränität und Ausstrahlung." (Stuttgarter Zeitung)
"Drei Stunden lang nimmt er planvoll und ohne Hast, voller Sarkasmus, Ironie und Angriffslust das Weltgetriebe auseinander - die personifizierte Rache des ewig auf Abstand gehaltenen Intellektuellen an den ?Machern' dieser Welt. Die uralte kritische Botschaft, die Verlogenheit der Konsumgesellschaft und des Establishments zu geißeln, erfüllt er subversiv, nonchalant und hundsgemein". (SüddeutscheZeitung)
"... ist Aufklärer und möchte im Lichte Kants und Lessings Erhellendes sagen - gegen Heuchelei, Angstmacherei, Ungerechtigkeit und Verdummung. Das sollte gutes Kabarett leisten, auch wenn es Gefühle verletzt. Vielleicht muss gutes Kabarett heutzutage auch Gefühle verletzen, um den Panzer aus Stumpfsinn zu durchschlagen, der sich über die Welt zu legen droht." (Mannheimer Morgen)
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