Robin Hood

 

Robin Hood

Wann: 05.02.2012 - 16:00 Uhr

Wo: Komische Oper Berlin

Behrenstraße 55-57
10117 Berlin
» Lageplan
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Uraufführung eines Auftragswerks der Komischen Oper Berlin
Abenteueroper in 15 Bildern von Frank Schwemmer
Libretto von Michael Frowin

Manche behaupten ja, Computerspiele könnten ziemlich gefährlich sein. Daniel, der Held dieser Geschichte, kümmert sich nicht um solches Gerede und spielt sein Lieblingsspiel Robin Hood. Aber bald zeigt sich, dass das keine gute Idee war. Das Spiel hat nämlich einen schlimmen Fehler, mit dem niemand rechnen konnte. Wenn man eine falsche Taste drückt, öffnet sich ein Zeitloch und der Spieler wird in die Welt Robin Hoods katapultiert. So geht es Daniel und so ging es auch vielen anderen Kindern aus Berlin, die sich nun plötzlich im echten Mittelalter wiederfinden. Und da gibt es eben nicht nur Robin und seine Bande, sondern auch den hinterlistigen Prinzen John und den zwar etwas dummen, aber gefährlichen Sheriff von Nottingham. Bis Daniels Mutter endlich herausfindet, welche Taste sie drücken muss, um ihren Sohn und ihren inzwischen auch in Robins Welt verschlagenen Mann wieder zurückzuholen, müssen alle viele gefährliche Abenteuer bestehen ...

Frank Schwemmer und Michael Frowin haben eine neue Version der Geschichte geschaffen, die schon unzählige Male als Film, Hörspiel, Comic und - nicht zuletzt - als Computerspiel adaptiert wurde und doch immer wieder neu und aufregend ist. Ein Stück mit witzigen Dialogen, überraschenden Situationen und viel Gelegenheit für den Kinderchor unseres Hauses, sein Können zu präsentieren.Kurz und gut: ein Riesenspaß für Kinder, ihre Eltern und alle, die spannende Opern mögen.

Musikalische Leitung: Aurélien Bello
Inszenierung: Andreas Homoki (2008)
Bühnenbild: Frank Philipp Schlößmann

"Die gleiche Ehrlichkeit gegenüber den Kindern wie gegenüber sich selbst strebt auch Frank Schwemmer mit seiner Partitur an. Seine konsequent moderne oder besser gesagt: freitonal-expressionistische Musiksprache transportiert eine Vielzahl von Emotionen und Situationen, ohne aber verführen zu wollen". (Der Tagesspiegel)

"Eine Stärke der Inszenierung von Andreas Homoki ist, dass die abenteuerliche Story ohne vordergründige Action auskommt, aber auch ohne zuckersüße Niedlichkeiten, wie sie in Kinderstücken oft zu finden sind. Michael Frowin mixt in seinem Libretto den klassischen Robin-Hood-Stoff mit Szenen aus dem Alltag von ganz normalen Kindern."(dpa)

"Die Sänger singen alle vorbildlich textverständlich und sorgen dafür, dass die Kinder der Handlung in jedem Moment folgen können. (?) Und siehe da, wenn die Kinder nicht unterfordert werden, sondern ihnen eine Geschichte nachvollziehbar in Musik erzählt wird, kennt die Begeisterung kaum Grenzen. So viel ungeteilter Jubel war in der Komischen Oper schon lange nicht mehr zu hören."(Deutschlandfunk)
 
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