Regiomusik das Musikportal: Nachgefragt: Nachtsucher Band des Monats Oktober


07.10.2016  Hannover

Nachgefragt: Nachtsucher Band des Monats Oktober



Nachtsucher

Nachtsucher machen eigene bodenständige und kraftvolle Musik im Stil der neuen deutschen Härte gepaart mit Einflüssen aus dem Industrial- und Gothic-Rock.

 

RM: Seit wann gibt es Euch und wie habt Ihr zusammengefunden?

 

Die Nachtsucher gibt es seit 2011, wobei drei der vier Bandmitglieder bereits in einer englischsprachigen Kapelle miteinander musiziert haben. Unser Bassist Holger Vester kam hingegen erst Anfang des Jahres hinzu und wurde durch unsere Suchanzeige auf einer regionalen Musikerplattform (rockszene.de) auf uns aufmerksam.

 

 

 

RM: Was bedeutet Euer Bandname und wie seit Ihr darauf gekommen?

 

Nachtsucher: Der Name "Nachtsucher" entstand auf Grundlage eines Romans unseres Sängers Christian, der den Titel "Seelensucher" trägt (VÖ ausschließlich als Hörbuch mit Titeln des demnächst erscheinenden Albums "Komm Mit Mir" in wenigen Wochen!). Der Bandname vereinigt in sich sowohl düstere Abgründe wie auch die nicht zu besiegende Hoffnung auf die Wiederkehr des Lichts.

 

 

 

RM: Wie würdet Ihr Eure Musik beschreiben?

 

Nachtsucher:Ein Tontechniker hatte mal nach einem Auftritt zu uns gesagt: "Düsterer Pop!" Und auch, wenn wir eher Metal- und Rock- als Pop-Musik auftischen, so steckt doch viel Wahrheit in jener Aussage! Schließlich ist unsere Musik von transparenten Strukturen voller Eingängig- und Nachvollziehbarkeit geprägt und versucht so, das unserer Meinung nach Wesentliche auf direktem Weg zu transportieren.

 

 

 

RM: Wie beurteilt Ihr Eure Situation als Musiker?

 

Nachtsucher: Es ist ein wundervolles Geschenk, hier und jetzt Musiker sein zu dürfen! Denn unserer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, weder technisch, noch politisch und zum Glück auch nicht gesundheitlich! Das ist wahre Freiheit!

 

 

 

RM: Was würdet Ihr gern verbessert sehen für die Situation von Musikern?

 

Nachtsucher: Wie weltweit unaufhörlich und scheinbar immer häufiger wahrnehmbar, zählt ausschließlich der Profit einer kleinen Elite, die verächtlich und arrogant gegenüber so vielen und vielem die Geschicke unserer Welt vom Dickicht aus zu lenken übt. Diesem Diktat folgend, läuft eine Masse von Menschen allem hinterher, was ihr als Köder ins Firmament getackert wurde. Dabei muss lediglich von jenen Strippenziehern beachtet werden, dem Volk der Marionetten das Gefühl zu geben, mit minimalem Einsatz maximalen Zugewinn zu erzielen, wenn es Produkt XY erwirbt. Dies bedeutet für die Musik: Hol Dir das (vermeintlich) Beste für so wenig wie möglich! Folglich bedeutet dies für die kleine Band von nebenan, die da völlig unverfroren sogar Gage und horrende Beträge für ihre Songs fordert, nicht mehr geschätzt zu werden, wenn man von einer kleinen Minderheit absieht! Und eben dieser primitive globale Zeitgeist zerstört nicht nur ganze Völker, sondern auch den sensiblen Umgang mit allem, was in dieser Welt wächst und gedeiht! Nichts ist es mehr wert, dass man sich mal ein wenig damit beschäftigt, es sei denn...

 

An alle da draußen: Nehmt Euch die unschätzbar wertvolle Freiheit, Euch dem hinzugeben, das Euer Herz berührt! Und sei es auch noch so verschwenderisch!

 

 

 

RM: Was würdet Ihr gerne erreichen mit Eurer Musik? Seit Ihr politisch mit Eurer Musik?

 

Nachtsucher: Unsere Musik soll Menschen erreichen, in ihre Herzen und Seelen kriechen, um diese zu halten und zu ver-führen! Das ist unsere einzige politische Ambition, die doch eher einer Haltung entspricht.

 

 

 

RM: Habt Ihr ein Management, oder macht Ihr alles selbst?

 

Nachtsucher: Wir arbeiten zusammen mit einem Vertriebspartner (FBP-Music) und einer Booking-Agentur (FFM Eventmanagement). Ansonsten machen wir alles selbst.

 

 

 

RM: Drei Dinge, die auf jeder Tour mit dabei sein müssen:

 

Nachtsucher: ein griechisches Restaurant, Ouzo, `ne Bühne!

 

 

 

RM: Euer tollstes Konzert bisher?

 

Nachtsucher: Das war unser erstes Konzert in "Die Große Welt" in Hannover, einem Club, der leider wie schon so viele vor ihm geschlossen werden musste! Denn nach langer Zeit ausschließlich im bandeigenen Tonstudio und Proberaum waren wir doch sehr neugierig darauf, ob unsere Musik vor Publikum überhaupt bestehen kann; sie konnte!

 

 

 

RM: Was plant Ihr für die nähere Zukunft?

 

Nachtsucher: Am 21. Oktober unser Debütalbum KOMM MIT MIR veröffentlichen, viele Konzerte und Festivals spielen, unsere Musik weiterentwickeln!

 

 

 

Wir bedanken uns für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg.

 

 








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