Regiomusik das Musikportal: Nachgefragt: Bussard Band des Monats November


04.11.2016  BERLIN

Nachgefragt: Bussard Band des Monats November



Bussard

Die deutsche Band "Bussard" ist eine Musikband aus Berlin/Brandenburg und wurde im Juni 2015 von Chris Heel (ehemaliger Frontmann von Excalibur) und Petar Bojetz (Wrestler der German Wrestling Federation mit regelmäßigen Auftritten im Huxley´s in Berlin) gegründet. Die Musikwurzeln der Band liegen im Hardrock der 80ziger/90ziger Jahre. Die deutsche Rockband "Bussard" besteht aus alteingesessenen Musikern und befindet sich gerade in der Produktion ihres ersten Albums. Die Band besteht zurzeit aus dem Lead-Gitarristen und Sänger Chris Heel, dem Gitarristen Bo Man, der Schlagzeugerin Bea Katharina Lien und dem Bassisten und Wrestler der German Wrestling Federation Petar Bojetz.

 

RM: Seit wann gibt es euch und wie habt ihr zusammen gefunden?

 

Bussard: Als Band gibt es uns seit Juni 2015. Piet und Chris haben sich 2014 zufällig kennengelernt. Beide haben mit Bass und Gitarre zusammen „gejamt“. Katharina und Chris kennen sich über ihr anderes gemeinsames Hobby, den Pferden, schon länger und haben ein paar Mal zusammen Schlagzeug und Gitarre gespielt. Zusammen sind Katharina, Piet und Chris dann schon auf Feiern aufgetreten. Bodo kam Ende 2015 dazu. Die Chemie hat gepasst und seitdem spielt Bussard in der Besetzung von heute.

 

 

RM: Was bedeutet euer Bandname und wie seid ihr darauf gekommen?

 

Bussard: Chris hat einen Fabel für Kulturen indigener Völker. In vielen dieser Kulturen sind die „Kriegervögel“ also Greifvögel wie Adler, Bussard, Habicht usw. die Verbindung zum „Großen Ganzen“. Manche Indianerstämme Nordamerikas glauben, dass der „Wambli“ (=lakota) die Seelen der Verstorbenen in die „Jagdgründe“ bringt. Er steht für Hoffnung und hat so eine besondere Bedeutung.

 

 

RM: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

 

Bussard: Wir machen „handgemachte“ Rockmusik mit deutschen Texten. Die Musik ist bei uns Transportmittel für Emotionen. Im Rock können wir den Zuhörer „an der Seele packen“.

 

 

RM: Wie beurteilt ihr eure Situation als Musiker?

 

Bussard: Wir stehen ja noch am Anfang und sind eine junge Band mit älteren Musikern. Ohne große finanzielle Möglichkeiten fällt es uns zum Beispiel schon schwer einen geeigneten Probenraum zu bekommen. Ohne Kontakte in der Musikszene bzw. einen Bekanntheitsgrad ist es auch schwer an Auftritte zu kommen und kaum möglich, damit auch noch Geld zu zuverdienen. Dasselbe gilt für die Möglichkeit ein Album zu produzieren. Das Internet bietet uns und allen anderen Newcomern die Möglichkeit auf anderen Plattformen zu agieren und dadurch Menschen mit unserer Musik zu erreichen. Band des Monats bei euch ist doch schon mal super!

 

 

RM: Was würdet ihr gerne verbessert sehen für die Situation von Musikern?

 

Bussard: Wir erfahren immer wieder, dass Bands, die GEMA-Mitglieder sind es schwerer haben an Gigs zu kommen als solche die nicht in der GEMA sind. Das könnte mit den Kosten für den Veranstalter zu tun haben. Es fühlt sich für uns komisch und teilweise unseriös an. Schade, damit kommen Künstler, die Ansprüche auf angemessene Vergütung haben (Kunst muss auch bezahlt werden) aufs Glatteis und es kann schnell halbseiden werden. Hier wäre eine größere Handlungssicherheit wünschenswert.

 

 

RM:Was würdet ihr gerne erreichen mit eurer Musik? Seid ihr politisch mit eurer Musik?

 

Bussard:Bob Dylan hat mal sinngemäß zu den Beatles an ihren Anfängen gesagt: „Die ganze Welt hört euch zu und Ihr habt nichts zu sagen“ Wir hoffen, dass wir mit unserer Musik Menschen ansprechen und dass sich diese mit den Texten identifizieren. In unseren Texten finden sich bis jetzt hauptsächlich psychologische und philosophische Themen, wie in „Bussard“ oder „Kleiner Junge“. Gesellschaftskritisch wird es zum Beispiel in „In das Licht“, wo das Thema Sterbehilfe angesprochen wird. Wir haben aber auch Stücke, in denen einfach der Spaß im Vordergrund steht, wie in „Das Feuer des Lebens“. Wir haben auch keine Angst vor politischen Themen und werden diese nicht „aussparen“. Ein Song gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist derzeit schon in Arbeit. Es geht immer um Emotionen. Wenn uns etwas wütend macht, gibt’s ein Lied dazu, macht uns etwas traurig, fließt das Thema in ein Lied. Schütten wir uns aus vor Lachen und sind glücklich, kann man das an den Songs erkennen. Nur so ist es authentisch.

 

 

RM: Habt ihr ein Management oder macht ihr alles selbst?

 

Bussard: Im Moment kümmern wir uns um alles selbst.

 

 

RM: Dinge die auf jeder Tour mit dabei sein müssen?

 

1.) Einen Kasten Bier und einen Piccolo Sekt für Bea

 

2.) Unsere Instrumente natürlich

 

3.) Rüdiger, eine Klappmaulpuppe, die bisher unser einziger Roadie ist.

 

 

RM: Euer tollstes Konzert bisher?

 

Bussard: Oranienburger Rocknacht am 29.10.2016

 

 

RM: Was plant ihr für die nähere Zukunft?

 

Bussard: Zurzeit arbeiten wir im Studio an unserem Debütalbum. Nächstes Jahr soll es auf den Markt kommen. Außerdem haben wir noch einige neue Songs in Arbeit. Da gibt es noch viel zu tun. Und vor Allem: Irre viel Spaß mit den Leuten die zu unseren Auftritten kommen.

 

 

RM: Wir danken für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg.

 








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