Regiomusik das Musikportal: 10 Fragen an Foggy Stuff Band des Monats Oktober


03.10.2015  Brüssel

10 Fragen an Foggy Stuff Band des Monats Oktober



Thierry Dubois (Gründer, Sänger, Songwriter)

RM: Seit wann gibt es euch und wie habt ihr zusammen gefunden?

 

Thierry Dubois (Gründer, Sänger, Songwriter): Foggy Stuff besteht seit 2003 und hat im Laufe der Jahre mehrere Veränderungen erlebt. Am Anfang ging es eher in eine progressive Folk-Rock Richtung, welche durch eine Geige und andere Instrumente erreicht wurde. Nach dem Ende dieses Line-Up‘s ist die Band ein paar Jahre inaktiv geblieben. Erst 2012, entschloss ich mich, das Projekt mit Maxime, das einer meiner ehemaligen Gitarrenschülern, meinem Neffen Denis Dubois am Bass und meinem Nachbar Dylan Hendrick am Schlagzeug wieder reaktivieren. Seit Januar dieses Jahres sind wir auch wieder auf Tour.

 

RM: Was bedeutet euer Bandname und wie seid ihr darauf gekommen?

 

Denis Dubois (Bass): „Foggy“ bedeutet Nebel und „Stuff“ Ding, Sache. Durch diese zwei Wörter versuchen wir, eine Welt zu schaffen, wo der Mensch nach und nach seine Persönlichkeit verliert, um endgültig ein Schatten seiner selbst zu werden, eine Nummer unter den Anderen. Der Nebel steht für die Unwissenheit, der Mensch handelt nicht mehr durch sich selbst, sondern so wie es alle von ihm erwarten.

 

RM: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

 

Dylan Hendrick (Schlagzeug) : Da wir zahlreiche Gruppen hören und die Musik schätzen, haben wir so viel verschiedene Einflüsse, dass es schwierig ist, uns genau zu definieren. Hauptsächlich kann man jedoch über Pink Floyd, Dire Straits, Scorpions, Genesis, Deep Purple, Led Zeppelin, Bad Company oder Muse sprechen, also so die Klassiker.

 

Maxime Lambert (Gitarre) : Wir versuchen, eine Musik zu machen, die eine gewisse Art von Anfechtung vertritt. Wir leben in einer Welt, die sich so schnell dreht und verändert, dass es manchmal sehr schwierig ist, alles zu Verarbeiten. Die klimatische Erwärmung, die Wirtschaftskrise, die Ankunft der Flüchtlinge, all diese Dinge wollen wir erwähnen und die Leute dafür sensibilisiren. Wir haben eine solidarische Vorstellung der Welt, und wir versuchen in unserem Maßstab, eine Friedensnachricht zu übermitteln.

 

RM: Wie beurteilt ihr eure Situation als Musiker?

 

TD: Es ist bei uns im Land nicht einfach als Musiker eine gute Situation zu bekommen, und meistens bekommen diesen Status die Leute die am meisten Verbindungen oder das dickste Bankkonto haben. Daher schaffen es auch nicht viele Belgier, aus Belgien heraus bekannt zu werden.

 

DH: Musik ist mehr als ein Hobby für uns, es ist unsere Lebensart. Daher kämpfen wir jeden Tag darum, außerhalb Belgiens bekannt zu werden.

 

RM: Was würdet ihr gerne verbessert sehen für die Situation von Musikern?

 

ML: Wir würden gerne die Unterstützung für Bands verbessert sehen. E s würde uns mehr Zusammenarbeit mit anderen Bands erlauben und einen Austausch zwischen Musikern aus allen

Ländern möglich machen. Es gibt schon Vereinbarungen in dieser Richtung, doch es wäre schön wenn sich dieses Phänomen weiter ausbreiten würde.

 

RM: Was würdet ihr gerne erreichen mit eurer Musik? Seid ihr politisch mit eurer Musik?

 

DD: Eigentlich haben wir keine direkte Politische Absicht, wir wollen die Leute auf Probleme aus der Aktualität aufmerksam machen, denn nur so werden sich die Dinge Irgendwann ändern können.

 

TD: Vor allem wollen wir unserem Publikum gefallen, und den Leuten einfach einen guten Abend schenken, ein wenig überall Gig’s haben und andere Bands kennenlernen.

 

RM: Habt ihr ein Management oder macht ihr alles selbst?

 

TD: Wir haben einen sehr guten Manager, der sich um uns kümmert. Er ist motiviert und glaubt an uns und unsere Musik. Vor allem aber ist er ein Freund von uns, quasi das fünfte Mitglied der Band.

 

RM: 3 Dinge die auf jeder Tour mit dabei sein müssen.

 

ML: ein geiles Publikum, Gute Laune und natürlich das beste Material!

 

DD: Ja, und natürlich gute Stimmung auf der Bühne!

 

RM: Euer tollstes Konzert bisher?

 

TD: Ohne Zweifel unser Gig im legendären Spirit of 66 in Verviers diesen Sommer. Die Stimmung und der Sound waren grossartig!

 

RM: Was plant ihr für die nähere Zukunft?

 

DD: Erst mal unseren Show-Case nächste Woche, danach werden wir uns Intensiv auf unsere Teilnahme am SPH-Bandcontest am 14/11 im MTC in Köln vorbereiten. Wenn dass alles vorüber ist, werden wir weiter an unserem Album arbeiten und uns ein Label suchen.

 

DH: Wir werden weiter daran arbeiten, von der Öffentlichkeit anerkannt zu werden, und unseren Einfluss weiter auszubreiten. Wir arbeiten an neuen Gig’s, hoffentlich mit viel neuem Publikum das uns folgt und zu unseren Gig’s kommt.

 

Wir bedanken uns recht herzlich für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg

 








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