Regiomusik das Musikportal: Ciaran Lavery auf Tour 2016


30.09.2016  München

Ciaran Lavery auf Tour 2016


Im April begleitete er William Fitzsimmons live, Ende Oktober kommt Songwriter Ciaran Lavery für fünf eigene Konzerte nach Deutschland. Packende Auftritte mit Gänsehautstimmung sind garantiert, wenn der Nordire im Trio, bestehend aus Akustik-Gitarre/Gesang, Piano und Violine, Einblick in die vielseitige Klangwelt seiner im Mai erschienenen CD „Let Bad In“ (Label: Believe Digital) gibt. Diese kombiniert mal amerikanischen Country mit Soul-Impulsen, mal elektronische Beats mit üppiger Streicherbegleitung und wird immer wieder durch a capella Einlagen von betörender Intensität durchdrungen. Hinter dem Facettenreichtum schimmern Herkunft und musikalische Sozialisation des Songschreibers durch: „Mein Heimatort Aghagallon, in der nordirischen Grafschaft Country Antrim, ist so klein, dass man wortwörtlich in 30 Sekunden durchfahren kann”. Sein Onkel war dort Mitglied einer Hardrock-Band, der Schwager wiederum machte ihn mit Bob Dylan, Woody Guthrie und Crosby, Stills, Nash & Young vertraut. Die Folge: Lavery schloss sich zunächst einem instrumentalen Punk-Rock-Garage-Trio und dann dem siebenköpfigen Indie-Folk Kollektiv Captain Kennedy an. Mit letzterem spielte er sechs Jahre lang bei jeder sich bietenden Gelegenheit, unter anderem vor amerikanischen Christen in Belfast, „die nur zwei Schritte von Exorzismus-Ritualen und Dämonenbekämpfung entfernt waren”. Nach Auflösung der Band richtete er den Fokus auf die Solokarriere. Er kehrte seinem Wohnort Belfast den Rücken, um in der Heimat von vorne anzufangen: „Belfast hat mir Angst gemacht! Es war eine zu schnelle Stadt. Ich habe es versucht, aber ich dachte mir immer nur: ‘Hier kann ich nicht gesund leben und wirklich etwas leisten!’ Es hat mich meine Zwanziger gekostet, zu verstehen, wer ich bin und mich dabei wohl zu fühlen über ehrliche und ernsthafte Dinge zu singen. Davor wollte ich mich immer etwas verstecken.“

 

Schlug der Spotify-Liebling (mehr als 29 Millionen Zuhörer!) mit seinem folkigen Debüt „Not Nearly Dark“ (2013) noch ruhige Töne an, folgte im Frühjahr 2016 der ebenso experimentelle wie kontrastreiche zweite Streich. Das „ausgeklügelte und spannende Gesamtwerk“ („INTRO“) „Let Bad In“ ist rauer als der Vorgänger, ohne dabei an Tiefgründigkeit und Poesie zu verlieren. Auch Snow Patrols Gary Lichtbody schwärmte von der „beeindruckenden und magischen” LP, die das tiefe Bedürfnis nach steter künstlerischer Weiterentwicklung in sich trägt. In Ciaran Lavery eigenen Worten klingt das so: „Ich habe eine lächerlich große Angst davor, was passieren könnte, wenn ich aufhöre mich zu bewegen. Ich mag es einfach weiter zu machen!”. Zu Ticketpreisen von 10 Euro (zzgl. Gebühr) ist sein grenreübergreifender Stilmix ab dem 26. Oktober live zu erleben.

 

Ciaran Lavery – „Let Bad In“-Tour 2016

26.10.16 München, Pigalle

27.10.16 Freiburg, Swamp Club

28.10.16 Mainz, Kulturklub Schon Schön

29.10.16 Stuttgart, Cafe Galao

30.10.16 Köln, Die Wohngemeinschaft

 








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