Regiomusik das Musikportal: Nachgefragt: The Morricones - Band des Monats August


30.07.2016  Linz

Nachgefragt: The Morricones - Band des Monats August



The Morricones

"The Morricones" sind vier Maulhelden die Acoustic-Alternative-Rock spielen. Charakteristisch ist der zweistimmige Gesang, mit Texten, wie sie ein Charles Bronson hätte schreiben können. Hier paaren sich archaische männliche Phantasien mit zarter Poesie. Dabei werden die manchmal orientalisch, manchmal irisch anmutenden Gitarrenklänge von einem rauchenden Bass und einem galoppierenden Schlagzeug begleitet. Die vier Oberösterreicher sind Abenteurer, energiegeladen, großspurig, melancholisch, und immer hat man das Gefühl mit ihnen auf einer Reise zu sein, ohne zu wissen wo sie enden wird – und das, ohne dabei das Pub zu verlassen.

 

 

 

RM: Seit wann gibt es euch und wie habt ihr zusammen gefunden?

 

TM: Im Herbst 2011 haben Franz Gelhart und ich (Wolf Jacobi) uns über "Musiker-in-deiner-Stadt" gefunden und da auf Anhieb die emotionale und musikalische Energie gestimmt hat, ein Bandprojekt gestartet. Kurze zeit später kam Chris Wiener hinzu, den ich bereits seit dreißig Jahren kenne und mit dem ich sicherlich schon über 25 Jahren musiziere. Schlussendlich vervollständigte Axel Mayr im April 2012 unser Quartett und The Morricones wurden gegründet.

 

 

RM: Was bedeutet euer Bandname und wie seit ihr darauf gekommen?

 

TM: Der Name wurde in Anlehnung an den Filmkomponisten Enio Morricone gestaltet und war eine von etwa 8 Optionen die für uns als Bandnamen in Frage gekommen sind. Schließlich wurde "The Morricones" per bandinternem Voting unser Favorit und ist seither unser Name.

 

 

RM: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

 

TM: Als eine Hommage an die Klangästhetik der berüchtigten Spaghetti Western der 60-iger und 70-iger Jahre, für ebendie obengenannter Komponist die Filmmusik schrieb, gepaart mit Rock-, Pop, Folk- und Singer-Songwriterelementen. Wir haben hierfür den Genrenamen "Westerndrama" definiert.

 

RM: Wie beurteilt ihr eure Situation als Musiker?

 

TM: Wir haben die letzten vier Jahre eine Menge Energie, Ambition und Kreativität in dieses Bandprojekt gesteckt und sind darüber hinaus Freunde geworden - das Ergebnis kann sich aus unserer Warte sehen lassen und wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Situation.

 

 

RM: Was würdet ihr gerne verbessert sehen für die Situation von Musikern?

 

TM: Wir hätten gerne mehr kulturelle Förderungen, gerade im Indiebereich gibt es unserer Ansicht nach zu wenig Möglichkeiten sich finanzielle Unterstützung zu holen.

 

 

RM: Was würdet ihr gerne erreichen mit eurer Musik? Seit ihr politisch mit eurer Musik?

 

TM: Wir sind keine politsiche Band, sondern wohl eher eine Unterhaltungsband - wenn das Publikum begeistert tanzt und durch unsere Nummern Emotionen von Melancholie, Thrill, Sehnsucht bis hin zu Freude und Euphorie erleben kann, dann haben wir unser Ziel erreicht.

 

 

RM: Habt ihr eine Management oder macht ihr alles selbst?

 

TM: In den letzten 3 Jahren haben wir alles in Eigenregie gemacht. Nachdem unser aktuelles Album "Tales of the Wasteland" voriges Jahr im Sommer fertiggestellt wurde haben wir daraufhin sehr intensiv versucht ein Label und ein Management zu finden, leider ohne Erfolg. Um unser aktuelles Album trotzdem gebührend präsentieren, bemustern und vertreiben zu können haben wir im Frühjahr 2016 unser eigenes Label "Fistful Of Music" gegründet und machen somit nach wie vor alles selbst. An dieser Stelle möchte ich noch Markus Hörl erwähnen, der uns seit März dieses Jahres sehr intensiv unterstützt und eine wesentliche Hilfe bei der Labelgründung war, bzw. für die tolle Neugestaltung unserer Bandwebsite und der Labelswebsite verantwortlich ist.

 

www.themorricones.com

 

www.fistfulofmusic.com

 

Des weiteren war der Produzent und Komponist Raphael Tschernuth aus Berlin eine große Hilfe bei den Arrangements und Weiterentwicklung unserer Musik, zudem wie sie jetzt auf dem Album klingt.

 

www.perfectly-rough.com

 

RM: 3 Dinge die auf jeder Tour mit dabei sein müssen?

 

TM: Die Instrumente, alle Musiker und ein, zwei Biere gegen den Durst.

 

 

RM: Euer tollstes Konzert bisher?

 

TM: Das war sicherlich der inoffizielle Albumrelease von "Tales of the Wasteland" und die Videopräsentation zu unserer aktuellen Single "Dead Man Walk On" am 22.04. im Central in Linz, zudem über 200 Fans gekommen sind. Wir haben für diesen Auftritt Backgroundladies, einen Bläsersatz und einen Geiger hinzugenommen um live, möglichst nahe an die Studioversionen unserer Nummern zu kommen. Videomitschnitte von diesem schönen Abend werden in Kürze online gehen.

 

 

RM: Was plant ihr für die nähere Zukunft?

 

TM: Bis Herbst wird es erst mal ruhiger werden, da drei von uns ganz frisch in Vaterfreuden schwelgen bzw. bald schwelgen werden. Den Sommer über wollen wir an neuen Nummern arbeiten und das Frühjahr 2017 planen, da wäre es uns eine große Freude wenn sich eine Deutschlandtour organisieren ließe.

 

RM: Wir bedanken uns für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg.

 

 








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