01.06.2010  Mannheim

Future Music Camp mit erfolgreicher Bilanz



FMC 01: Trafen sich beim Future Music Camp 2010 (von links nach rechts): Janko Roettgers, Will Page, Professor Hubert Wandjo, Ryan Rauscher (hinten), Daniel Schlender und Cynthia Reis.

Das diesjährige Future Music Camp verzeichnet eine erfolgreiche Bilanz. Am 29. und 30. Mai traf sich die internationale Szene kreativer Branchenköpfe und des Managementnachwuchses, die Generation der Digital Natives, aus der Musikbranche und verwandten Creative Industries an der Popakademie Baden-Württemberg. Das Programm des Camps war nach der erfolgreichen Premiere in 2009 um Elemente wie Expertentalks, Workshops und Showcases erweitert worden, innerhalb derer auch ein integriertes Barcamp stattfand. Rund 200 angemeldete Gäste sorgten für hohe Themenfrequenz in den Sessions des Barcamps, während die Keynote-Vorträge von Janko Roettgers (Autor des Buches „Mix, Burn & R.I.P. - das Ende der Musikindustrie“), Martin Roth (CTO, RjDj), Mixcloud-Gründer Nikhil Sha sowie von Will Page, Chef-Ökonom der britischen Verwertungsgesellschaft PRS for Music, bis auf den letzten Platz besucht waren. Auf www.futuremusiccamp.com konnten sich weltweit Interessierte per Livestream direkt in die Veranstaltung einklinken und das Geschehen mitverfolgen.

 

Auch die neu ins Programm aufgenommenen Showcases stießen auf großes Interesse. Insbesondere die Präsentationen des MP3-Nachfolgeformats „MusicDNA“, der neuen Streaming- Modelle des OnlineMusikanbieters Simfy sowie des digitalen Sound- und Visual- Kollektivs „Reactable“ zeigten, dass sich die Digitalisierung in der Musik- und artverwandten Kreativbranchen derzeit rasant entwickelt.

 

 

„Das Future Music Camp hat in diesem Jahr einen Qualitätssprung absolviert“, so Professor Hubert Wandjo, Business Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg. „Die internationale Besetzung mit Experten aus u.a. London, Barcelona, Edinburgh und Los Angeles sowie die zahlreichen Teilnehmer aus vielen Tonträgerfirmen und Telekommunikationsunternehmen zeigen, dass der Ansatz der Popakademie als relevant wahrgenommen wird. Als popkulturelles Kompetenzzentrum sind wir die Plattform für den Austausch von Entscheidern, Wissensträgern und Innovatoren aus der Musikbranche und aus deren kreativem Umfeld, dessen Ergebnisse direkt in unsere Hochschulausbildung, Forschung und Projekte einfließen. Die Popakademie wird den Verlauf der Digitalisierung in der Musikbranche und Kulturverwertung durch fundiert ausgebildeten Nachwuchs im Studiengang Musikbusiness maßgeblich mitgestalten.“

 

 

 









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