Regiomusik das Musikportal: Das Falco Trio im Gespräch mit Regiomusik


21.09.2015  Hamburg

Das Falco Trio im Gespräch mit Regiomusik



Falco Foto: Sebastian Falk

Das Falco Trio - das sind Frontmann Falco am Mikro und an der Gitarre, Stefan am Schlagzeug und Richard am Bass. Im Mai 2015 erschien das dritte Studioalbum der drei Musiker. „III“ vereint facettenreiche Einflüsse von Country und Swing über Reggae bis hin zu Indie - und Southern - Rock - Elementen.

Die neue Platte, welche am 8. Mai 2015 veröffentlicht wurde, beinhaltet schwere Themen wie den Verlust geliebter Menschen. Es geht aber auch um den Weg zurück ins Leben und die erfolgreiche Suche nach jemandem, der einen nimmt, wie man ist. Mit eingängigen Melodien und Texten erzählt Falco seine Geschichten seit 2007.

 

RM: Wie bist du zur Musik gekommen?

 

Falco: Relativ spät. Ich habe mit 16 Jahren den ersten Gitarrenunterricht in der Nettelnburger Kirche genommen, später E-Gitarrenunterricht im Jugendzentrum „Pink House“ in Bergedorf mit einem Schulkollegen zusammen. Im Pink House gab es auch Proberäume, wo wir uns gleich eingemietet und kurze Zeit später die erste Schülerband „Underhill 7“ gegründet haben.

 

RM: Deine Texte beinhalten nicht ganz leichte Themen. Wie kam es dazu?

 

Falco: Ich schreibe sehr selten Fiktives. Und die schönsten Geschichten schreibt ja oft das eigene Leben, leider gehören Schicksalsschläge auch dazu.

Ich musste relativ früh das ein oder andere Schicksal durchmachen und am besten verarbeitet man sowas dann in einem Lied. Manchmal werden es auch zwei oder drei Lieder. Einige Themen holen einen ja immer wieder ein.

 

RM: Wolltest du schon immer Musiker werden?

 

 



Falco Trio III Foto: Sebastian Falk

Falco: Irgendwie fand ich das schon immer toll, auf der Bühne zu stehen. Ich habe aber nie gesagt, dass ich Musiker werden will, dafür war und ist es mir einfach als Job zu unsicher

Angefangen hat alles mit dem Song „Nothing else matters“ von Metallica, wo ich unbedingt das Intro spielen wollte und dann hat meine Oma mir damals die erste Gitarre gekauft. Ich sehe mich zwar als Musiker, aber es ist eher ein „grooooooßes“ Hobby, nebenbei gehe ich ja auch noch einem „normalen“ Job nach.

 

RM: Ihr habt mittlerweile über 300 Konzerte gegeben, ohne Label, Bookingagentur und Management. Wie ist das zu schaffen?

 

Falco: Das ist reine Fleißarbeit und fast wie ein einzelner, extra Job. Sich Kontakte raussuchen zu Veranstaltern, Bookern etc. - viele Mails schreiben, Telefonate führen, organisieren. Das ist nicht immer leicht, da man sehr oft auch gar keine Antwort vom Veranstalter bekommt. Am schönsten ist es natürlich, wenn die Veranstalter auf dich zukommen.

 

RM: Besteht die Band immer noch in der Urformation?

 

Falco: Nein, das ist eine lange Geschichte. Um nicht zu weit auszuholen…Ich habe die ersten beiden Platten in 2009 und 2011 mit Fidi am Cello und Freddy am Piano gemacht. Wir waren das „Trio“ und hatten einige Gäste auf CD dabei. Danach trennten sich nach und nach unsere Wege, sodass ich mit Fidi noch eine Charity EP gemacht habe in 2013. Für diese Charity EP stehen wir ab und zu noch zusammen auf der Bühne.

Heute sind wir in klassischer Besetzung mit Schlagzeug, Gitarre und Bass unterwegs und füllen die Bühne manchmal mit Gästen auf.

 

RM: Schreibst du alle Texte selber?

 

Falco: Ja, ich schreibe alle Texte selber. Wenn die Songs dann in die Produktion gehen, also aufgenommen werden, dann schauen wir uns die Texte an einigen Stellen noch einmal gemeinsam an.

 

RM: Ihr seid schon in Polen und den Niederlanden aufgetreten. Wie kam es dazu?

 

Falco: Das habe ich meist mit Urlaub in den jeweiligen Ländern verbunden. Vorher geschaut, wo man auftreten kann, und dann etwas organisiert, sodass man im Urlaub zwei, drei Konzerte spielen konnte.

 

RM: Wie sehen eure nächsten Pläne aus?

 

Falco: Aktuell werden wir bis Ende des Jahres noch gut 12 Konzerte in Hamburg und im Umland spielen. Im Dezember geht es in eine kleine Babypause bis März/April.

In 2016 werden wir weiter mit dem neuen Album „III“ Konzerte spielen, drehen vielleicht noch ein Video und parallel wird natürlich schon an neuen Songs und Ideen gearbeitet.

 

RM: Regiomusik bedankt sich recht herzlich für das Gespräch und wünscht alles Gute für die Zukunft.

 

Falco: Vielen Dank.

 










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