15.09.2008 Augsburg

Gehört: DUB À LA PUB - Publication

cooliris


Gehört: dub a la pub - publication

Es ist schon wieder September, die Sonne geht früh unter, das Wetter wird kühl und man verkriecht sich zu Hause. Aber diesmal lässt man sich nicht so leicht unterkriegen, denn mit "dub à la pub" holt man sich den schönsten karibischen Sommer in die eigenen vier Wände.

 

Die 5-Mann plus zwei Frauen starke Reggae-Ska-Truppe kann mit ihrer neuen Platte "Publication" so einige Sommergefühle hervorrufen. Die insgesamt zwölf Lieder, welche sauber in den Lindwurm Studios produziert wurden, flowen lockerleicht daher und verbreiten gute Stimmung. Rhythmisch verändert sich zwar auf der Platte wenig, aber der Gesang holt das durch sein cleveres Timing wieder raus und der Bass treibt beständig voran. Dazu pushen Saxophon und Trompeten den gewohnten Reggae-Ska. Die Gitarre sorgt für coole, schon funkig klingende Solos und rundet das gesamte Paket ab.

 

Das Album der bayerischen Truppe beginnt mit dem Skit in dem zwei dialekttreue Engländer die Band ankündigen mit "Augsburg, Augsburg callin" und "I guess we have no option here, we just gotta sit back and listen to the music". In den anschließenden Songs beweist die Band ihr Gefühl zur Musik und dass es sich doch gelohnt hat, sich zurückzulehnen und zuzuhören. Zwei Lieder der "Publication"-Platte tanzen etwas aus der Reihe "Goodies & Babies" und "Buwaka". Letzteres ist ein Instrumental mit gelegentlichen "stöhnen" der Sängerin. Eine passende Abwechslung zu den anderen Songs, denn ein sehr lässiges Zusammenspiel von Drums und Gitarre machen das Lied zu einem echten Entspanner. In "Goodies & Babies" ein super melidiöser Song mit einer Spritze Melancholie spürt man dann die ganze Klasse der Band. Der Track berührt die Seele und beendet das doch recht fröhliche Album ohne ein Happy End.

 

Besondere Highlights der Platte sind immer wieder die deutschen Gesangs-Einlagen wie "Hoppe, Hoppe Reiter, wenn er fällt dann schreit er" und die widerkehrenden Engländer. Mit "Publication" ist der Augsburger Combo "dub à la pub" ein sehr freshes musikalisches Werk gelungen.

 

 

 

 

Sebastian Fruner

11Tausend

Fader;Jeffrey;Kölbenkoopf;Müller;Ay Light;Blänk;Leerlauf;Grain Zero;King Nin;Dear John Letter;Mycrotom


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Tracks:   jetzt reinhören bei amazon.de

1. 11Tausend(Black Heart)   
2. Warum Eigentlich Nicht(Kentsch)   
3. Mamacita(Kopfsport)   
4. Try(Purblind)   
5. So Flyyy(Rhythm Police)   
6. Chains Around My Heart(Yuki)   
7. Bitch(Unicova)   
8. Reggae To Takeover(Dub à La Pub)   
9. Fader)   
10. Most Secret Crush Jeffrey)   
11. Acardiac Kölbenkoopf)   
12. Fürs Poesiealbum(Müller)   
13. Der Kuss(Ay Light)   
14. Pistols(Blänk)   
15. Hasselhoff(Leerlauf)   
16. Your Love(Grain Zero)   
17. Machine(King Nin)   
18. Trap | Black Kite(Dear John Letter)   
19. No Border(Mycrotom)   

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