Regiomusik das Musikportal: Lamb Of God & Children Of Bodom Live 2015


14.07.2015  BERLIN

Lamb Of God & Children Of Bodom Live 2015



Lamb of God Foto:Eco

Lamb Of God und Children Of Bodom existieren beide seit über zwei Jahrzehnten und zählen zu den wichtigsten Vertretern des progressiven Heavy Metal. Anders als viele Genre-Kollegen, lassen sich weder die US-Amerikaner von Lamb Of God noch die Finnen Children Of Bodom auf einen speziellen Stil festnageln. Vielmehr steht die kreative Weiterentwicklung druckvoller Rockmusik im Zentrum ihres Schaffens. Die jeweils letzten Studioveröffentlichungen beider Formationen liegen mittlerweile fast drei Jahre zurück. Im Zuge der für 2015 geplanten Alben gehen sie zusammen auf Co-Headline-Welttour, die sie vom 17. bis 30. November für sechs Konzerte in Stuttgart, Oberhausen, Wiesbaden, München, Leipzig und Hamburg auch nach Deutschland führt. Begleitet werden sie dabei von dem Special Guest Sylosis.

 

Die Geschichte von Lamb Of God geht zurück auf das Jahr 1990, als sich Gitarrist Mark Morton, Bassist John Campbell und Drummer Chris Adler an der Universität von Virginia kennenlernten und die Band Burn The Priest gründeten. Bereits ihr damaliger, zu Beginn noch rein instrumentaler Stil changierte zwischen den Subgenres Death, Thrash und Heavy Metal – eine zu eindeutige Festlegung auf einen Sound wollten sie vermeiden. Die ersten Jahre verbrachten sie fast täglich im Proberaum, um ihre Qualitäten als Instrumentalisten und Songwriter zu schärfen. 1994 stieß Sänger und Shouter Randy Blythe hinzu, was eine stilistische Öffnung zur Folge hatte.

 

Bis Ende der 90er firmierte die Band unter dem alten Namen, mit dem sie aufgrund des religiösen Bezuges allerdings immer wieder aneckte. Daher erfolgte kurz nach Veröffentlichung ihres Debütalbums „Burn The Priest“ und der Aufnahme des fünften Mitglieds, dem Gitarristen Willie Adler, die Umbenennung in Lamb Of God. Seitdem sind sie aus der Szene der amerikanischen Metal-Epigonen nicht mehr wegzudenken. Mit jedem ihrer Alben erreichten Lamb Of God eine höhere Ebene der Breitenakzeptanz. Ihr drittes Album „As Palaces Burn“ entwickelte sich 2003 zum Durchbruchswerk. Sowohl in den USA als auch in England wurde es von allen relevanten Metal-Magazinen auf Platz 1 der „besten Alben des Jahres“ gewählt. Mit dem Nachfolger „Ashes Of The Wake“ gelang ihnen erstmals ein Chart-Entry. Ein weiterer Höhepunkt war die Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Metal Performance“, drei weitere Nominierungen folgten 2010, 2011 und 2013.

 

Seitdem gibt es für den Erfolg der Formation, die sich bewusst immer wieder neu zwischen den zahlreichen Metal-Genres positioniert, kein Halten mehr. Mit ihrer sechsten Platte „Wrath“ stiegen Lamb Of God endgültig in die Oberliga der harten Musik auf, nachdem das Album neben Platz 2 in den US-Charts erstmals auch die Hitlisten in England, Deutschland und vielen weiteren Ländern eroberte. Ihr bislang letztes Album „Resolution“ stieg 2012 auf Platz 3 der Billboard Charts, mittlerweile blickt die Band auf mehr als zwei Millionen verkaufte Einheiten. Nach einer ausgiebigen Welttournee verabschiedeten sie sich in eine Pause, die Randy Blythe unter anderem dazu nutzte, sein erstes Buch zu veröffentlichen. Die Texte des kommenden, am 24. Juli erscheinenden Albums „VII: Sturm und Drang“ werden alle Bezug auf dieses Buch nehmen.

 

 



Children Of Bodom

Childrem Of Bodom wiederum gelten neben den Kollegen von HIM als erfolgreichste finnische Rockband aller Zeiten. Bereits seit ihrem 1997 erschienenen Debütalbum „Something Wild“ sind sie Dauergast in den finnischen Top 20. Ab ihrer dritten Veröffentlichung stiegen alle Alben in die Top 3, vier davon sogar an die Spitze. Aber auch in Deutschland konnte sich das Quintett aus Espoo seit dem 2005er-Werk „Are You Dead Yet?“ konstant mit jedem weiteren Album unter der Top 20 platzieren.

 

Gegründet wurde die Formation 1993 unter dem Namen Inearthed und bot anfänglich True und Classic Metal. Mehrere Besetzungswechsel in der Anfangszeit führten nicht nur zum stilistischen Wandel, sondern auch zur Namensänderung. Seither platzieren sich Children Of Bodom zwischen Death, Speed, Power und Black Metal, wagen aber auch immer wieder überraschende Ausflüge in andere Regionen.

 

Seit 2003 sind sowohl Besetzung als auch wachsender internationaler Erfolg zwei feste Größen rund um Children Of Bodom. Der Fünfer aus Alexi Laiho (Gesang, Gitarre), Roope Latvala (Gitarre), Henkka Seppälä (Bass), Janne Viljami Wirman (Keyboards) und Jaska Raatikainen (Drums) erweist sich damit seit zwölf Jahren als verlässliche Größe auf stets fordernden und mitreißenden Metal verschiedenster Spielarten. Auf den letzten Werken ließ sich eine zunehmende Orientierung in Richtung Melodic Death Metal ausmachen, die man aber laut Alexi Laiho nicht als prinzipiell richtungsgebend verstehen solle. Er versprach in einem Interview für das nächste, für den 2. Oktober angekündigte Album „I Worship Chaos“ viele neue Elemente, die die Children Of Bodom-Fans überraschen dürften. So seien auch stärkere Anleihen am Mainstream-Rock, nicht zuletzt aufgrund ihrer stetig wachsenden internationalen Prominenz, für „I Worship Chaos“ zu erwarten.

 

Abgerundet wird dieses massive Paket durch den Special Guest Sylosis. Die Band aus Reading haben mittlerweile einen 15-jährigen Weg hinter sich. Gegründet wurden sie von Gitarrist Josh Middleton und Bassist Carl Parnell bereits während ihrer Schulzeit; mit häufig wechselnden Besetzungen spielten sich die beiden, die als einzige verbliebene Gründungsmitglieder auch heute noch Sylosis angehören, durch eine Vielzahl von Metal-Subgenres, bevor sie rund um das Jahr 2007 ihren festen, signifikanten Stil zwischen Thrash-, Death- und Progressive-Metal fanden. Auf zwei erste EPs folgte sodann 2008 ihr Debütalbum , das in der Szene unmittelbar viel Beachtung fand. Während das Debüt „Conclusion of an Age“ noch starke Bezüge zum Metalcore und Thrash Metal aufwies, wurde ihr Sound danach epischer und progressiver, aber auch melodiöser und dunkler. Ihr im Januar erschienenes, viertes Album „Dormant Heart“ ist nun ohne Frage ihr härtestes und eruptivstes Werk geworden.

 

Quelle: mlk.com

 

 








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