10.12.2009 Hamburg
Gesehen: ARYA, Drag Strip und Lunatic Mortis am 5.12. im Planet Subotnik
![]() Arya |
Passend zum Thema war der Abend schön verregnet, was leider auch das Publikum bis in die späten Abendstunden zu Hause festhielt, so dass Lunatic Mortis ihren ruhigen Gothik vor ausgewählter Hörerschaft feilboten.
Arya fing dann gegen 22.30 schon besser besucht mit Luz-de-Corazon an, das zweite Stück (Victoria) auf deutsch war leider auch noch nicht so recht zu verstehen, da der Mischer erst bei Oceans Area/Atlantica den Sound in den Griff bekam. ARYA ist mit dem operettenhaften Bombastmetal eben doch besser für grosse Bühnen als für das Subotnik geeignet. Die Stimmung war jedenfalls bestens und die Sängerin Christina Spränger hatte das Publikum auch durch ihr Besuche mittendrin voll im Griff. Die Songs waren eine gute Mischung aus bekanntem englischen und neuerem deutschen Textgut.
Highlight war DIE GIER mit gekonnter Vampireinlage und echtem Biss, da rieb sich mancher Zuhörer nachher noch verwundert den Hals. Mit Warrior kam das furiose finale mit einem unglaublich lang gehaltenen sauberen Schlusston.
Und die mittlerweile angeschwollene Zuhörerschaft wurde mit der Zugabe Magic Bridge, einem schmusigen 6/8tel Takt aus dem Auftritt geleitet.
Den Schluss des Tripples machten dann DRAG STRIP mit bekannt oppulenter Bühnenshow und harten beat, die an eine Mischung aus BossHoss und Rage against the maschine erinnerten.
Paul Holstein



