26.02.2007 Freiburg
Gesehen: REGIOLUTION CD-Release Waldsee 23.02.2007
![]() REGIOLUTION CD-Release |
REGIOMUSIK hatten ins Waldsee eingeladen zur Veröffentlichung des REGIOLUTION-Samplers. Drei Bands sollten stellvertretend für die 21 Bands, die sich auf dem Sampler befinden, den Abend gestalten und für einen kleinen Einblick in das neue Werk sorgen.
Den Anfang machte die Band WACKY FLASH aus Lörrach. Mit einer Mixtur aus Funk, Rock, Reggae und Ska brachte die 9-Mann-Combo von Anfang an die Zuschauer zum Tanzen. In Ihrer Regio schon längst ein Begriff für Gute-Laune-Musik war es für die WACKYs erstaunlicherweise der erste Auftritt in Freiburg. Der Band lässt sich eine absolute Live- Präsenz bescheinigen, die in ihrer lockeren Art von den Bühne herunter ansteckend wirkt. Mit Songs wie “Fuego por favor“ und auch rockigeren Stücken wie “Monster“ begeisterten WACKY FLASH das Publikum. Feine Bläsersätze bringen auch den fußlahmsten Zuschauer zum Tanzen und so sorgten WACKY FLASH für einen furiosen Start in den Abend.
Als zweite Band des Abends folgten FUNGIZZ, die mit straightem Punkrock die Bühne rocken sollten. Der Name stammt nicht von der berühmten Pizza sondern ist eine Anspielung auf den Pilzbefall ihres Proberaumes (Pilz = lat. Fungi). Mit zwei Frontsängern zogen FUNGIZZ vom Leder. Nicht zu überhören, dass die musikalischen Präferenzen von FUNGIZZ im Bereich von Bands wie SEX PISTOLS, BAD RELIGION, RAMONES oder aber auch KASSIERER liegen. Straight - wenn auch nicht immer ganz tight, so wie Punkrock halt ist - zogen FUNGIZZ ihr Set durch und hinterließen einen bleibenden Eindruck.
Als Headliner des Abends betrat nun endlich die Band des Monats Februar, die FINAL KINGS, die Bühne und sollte zu vorgeschrittener Stunde das Waldsee richtig rocken. Sehr ausgeklügeltes Songwriting, unglaublich druckvoller Sound sowie eine geballte Ladung an Energie Riss das Publikum zu Begeisterrungsstürmen hin. Die durchweg professionelle Darbietung der Band, die jedem Fan harter Gitarren Musik keine Wünsche offen ließ, überzeugte auf ganzer Linie. Titel wie “Distance“, “Crack“ und auch der auf dem Sampler veröffentlichte Song “Großstadtkrieger“ zeigten das gesamte vielfältige Spektrum einer großartigen Band, die blind eingespielt Ihr Set mit einer Spiellaune an den Zuschauer brachte, dass es die reinste Freude war. Mit Turbo-Power ging die Band in Knüppelpassagen und beherrschte genauso souverän das ruhigere Melodiespiel. Die Bezeichnung Crossover ist wohl nirgends besser gewählt als bei dieser Band, die einen runden Abend zum Abschluss brachte.
Allen Bands auf dem Sampler sei noch mal von dieser Stelle aus gedankt.
Stephan Sprehe (admin@regiomusik.de)





