18.03.2009 Köln
Angehört: Soho-Quartett - Strandbad
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Das Ziel der vier Musiker des Soho-Quartetts: eigene, vielseitige und bunte Jazzsongs machen. Ihre Mittel: eine Geige, ein Bass, eine Gitarre und ein Schlagzeug. Das Ergebnis: die preisgekrönte Platte „Strandbad“.
Ja, Jazz muss nicht immer nach verrauchten Kellern und dunkel gekleideten Improvisations-Nerds klingen. Soho-Sound-typisch ist die nicht ganz Genre-typische Geige von Violinstin Marie Lösche, die inzwischen durch Naomi Binder ersetzt wurde. Der neue, durch das Streichinstrument entstandene Sound wird mit verschiedenen Einflüssen aus Pop, Funk, Latin und Rock kombiniert. So kommen auch Freunde von verzerrten Gitarrensoli voll auf ihre Kosten. Als Inspiration für ihre Songs dienen dem Quartett ganz alltägliche Begebenheiten. Der Grund, warum die Lieder ungewöhnliche Titel wie zum Beispiel „Thomas hat sein' Handschuh verloren“ haben.
2007 landete „Strandbad“ bei der Jury des Deutschen Rock & Pop Preises. Die Bewerbung hat sich gelohnt: In der Kategorie „Beste Fusion-Jazz-Rockband“ strich das Album den zweiten Platz ein. Die Endscheidung der Juroren ist durchaus Vertretbar. Im Soho-Quartett haben vier begnadete und kreative Musiker zusammen gefunden, die immer wieder zeigen, dass dem Jazz in keine Richtung Grenzen gesetzt sind.




