Regiomusik das Musikportal: Oft in der Grauzone


26.11.2013  BERLIN

Oft in der Grauzone



Bildquelle: flickr.com © pixel0908 (CC BY-ND 2.0)

Über das Internet Musik anzuhören, ist für viele User eine gute Möglichkeit, um sich nicht in Unkosten stürzen zu müssen, wenn sie Lieder und Videos ihrer Lieblingsbands genießen wollen. Allerdings ist die Gefahr groß, dass sie schnell in einen illegalen Bereich gelangen. Wichtig ist es daher, sich nur an seriöse Anbieter zu wenden.

 

Charts in Web-Magazinen

Die meisten Web-Magazine, die Musik-Downloads anbieten, orientieren sich an den Charts und bieten daher dem Mainstream eine große Auswahl. Wer sich allerdings in Richtungen zuhause fühlt, die in den Charts nicht zu hören sind, wird sich über die Suchmaschinen umsehen müssen. Sinnvoll ist es dann, auf der Band-Homepage nachzusehen, ob es dort Links zu Portalen gibt, wo Musik kostenlos heruntergeladen werden kann. Um Werbung zu machen, ist dies oft der Fall. Auch Labels haben auf ihren Homepages oft Künstler, die sie vorstellen. Auf diese Weise versuchen sie, sie bekannter zu machen, was durchaus von Erfolg gekrönt ist.

 

Bands auf Myspace

Während das soziale Netzwerk Facebook stark von privaten Usern genutzt wird, hat sich Myspace zu einer Plattform entwickelt, auf der sich Bands vorstellen können. Hier finden Musikfans nicht nur Lieder, die gestreamt oder runtergeladen werden können, sondern zusätzlich oft viele weitere Informationen zum Künstler. Wer sich aufwändige Suche etwas erleichtern möchte, sollte sich an Musik-Blogs wenden. Hier werden Künstler, Lieder, Bands, Neuerscheinungen und Konzerte besprochen und natürlich auch Links empfohlen, wo ein kostenloser Download möglich ist.

 

Kostenlose Streaming-Dienste nutzen

Es gibt außerdem im Netz zahlreiche Streaming-Dienste, über die kostenlos Musik gehört werden kann. Diese Dienste finanzieren oft sich über Werbung, die in regelmäßigen Abständen eingespielt wird. Wer auf Werbung verzichten möchte, kann in der Regel in ein kostenpflichtiges Angebot wechseln.

Bei den Streaming-Diensten lassen sich verschiedene Playlists erstellen, die je nach Lust und Laune abgespielt werden können. Der Nachteil ist allerdings, dass die Lieder nicht auf der Festplatte oder dem MP3-Player gespeichert werden können, sondern lediglich über das Internet angehört werden können. Wer mit dem Zug quer durch Deutschland unterwegs ist, muss sich demnach damit abfinden, dass er in einigen Streckenabschnitten keine Musik genießen kann. Praktisch ist, dass bei diesen Anbietern das bevorzugte Genre ausgewählt werden kann und auch Newcomern in der Regel eine Chance gegeben wird.

 



Bildquelle: flickr.com © pixel0908 (CC BY-ND 2.0)

Videos auf Youtube

Sehr beliebt ist es außerdem, Musik und Videos über Youtube anzusehen. Allerdings sind die offiziellen Videos von Bands und Sängern hier nicht zu sehen, da die GEMA dies als einen Verstoß gegen das Urheberrecht sieht und eine Ausstrahlung daher verboten hat. Dennoch gibt es auf Youtube zahlreiche private Mitschnitte von Konzerten, die sich über einen kostenlosen Download Manager archivieren lassen. Allerdings sollte bedacht werden, dass auch das Filmen mit Handy oder Videokamera auf einem Konzert aufgrund von Urheberrechten nicht erlaubt ist und dementsprechend auch das Veröffentlichen auf Plattformen verboten ist.

 

 

 








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