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10.02.2016  BERLIN

Nachgefragt: Nie und Nimmer



NUN

Die Berliner Formation Nie und Nimmer steht mit ihrem Debütalbum „Zeitpunkt X“ (VÖ 11.03.2016) in den Startlöchern. Im Interview plaudern sie aus dem Nähkästchen und verraten unter anderem, was die Hörer auf ihrem Album erwarten dürfen.

 

Jana: Stellt euch doch einmal kurz vor!

 

Nie und Nimmer: Hi, wir sind die Band „Nie und Nimmer“ aus Berlin aka Hayat und Mo.

 

Jana: Was macht die Band „Nie und Nimmer“ aus und wie lange gibt es euch schon?

 

NUN:: Rockige Gitarren, Schlagzeug auf die Fresse, gepaart mit modernen einzigartigen Synthie Sounds, das Ganze umhüllt mit packend ehrlicher Lyrik und Wortspiel. Wir nennen unsere Musik “Urbane Popmusik”.

Die Formation “Nie und Nimmer” gibt es seit Januar 2014.

 

Jana: Auf euren Social Media Kanälen zeigt ihr euch gern von der lustigen Seite, aber in euren Song steckt auch Ernsthaftigkeit. Welche Botschaft möchtet ihr den Leuten da draußen mitgeben?

 

NUN:: Wir wissen alle, dass jeden Tag schlimme Dinge auf unserem Planeten passieren. Wir sollten diese Dinge natürlich nicht verdrängen sondern uns mit ihnen auseinandersetzen, damit überhaupt die Hoffnung besteht, dass sich irgendwann irgendetwas ändert. Diese, nennen wir sie „Weltprobleme“, entstehen aber nicht zuletzt dadurch, dass sich irgendeiner für den Besten hält und seine Meinung oder seinen Lebensweg absolut stellt. Es würde vielen Menschen gerade in solchen Zeiten gut tun, sich selbst weniger ernst zu nehmen, die Mitmenschen aber umso mehr und genau das tuen wir. Es bringt nichts, sich jeden Tag den Kopf zu zerbrechen bis man kaputt geht. Spaß und Komik können helfen, mit all dem umzugehen und der kleinste gemeinsame Nenner für ein gesundes Miteinander sein.

 

Jana: Nun erscheint am 11. März 2016 euer Debütalbum „Zeitpunkt X“. Was erwartet die Hörer?

 

NUN:: Eine thematischen Reise durch das Sammelbecken „Stadt“, das auf unserem Debütalbum „Zeitpunkt X“ als Schauplatz verschiedenster Gefühle wie Zweifel, Angst, Hass, Wut aber auch Liebe und Freundschaft dient.

 

Jana: Welchen Track feiert jeder von euch persönlich am meisten?

 

NUN:: Mo feiert den Song „Mal schwarz mal weiß“. Er wird keine offizielle Single werden aber er verkörpert wie fast kein anderer Song die Ambivalenz von Freude und Verzweiflung. Hayat steht auf „Blume auf Asphalt“, der ersten Singleauskopplung. Eine „Auf die Fresse Homage“ an seinen Lieblingsmenschen auf eine Art uns Weise, die es bisher noch nicht gab.

 

Jana: In euren aktuellen Video zum Song „Blume auf Asphalt“ geht es um Gewalt in der Öffentlichkeit. Hat jemand damit von euch schon einmal Erfahrung gemacht oder warum habt ihr euch für das Thema entschieden?

 

NUN:: Jeder, der in Berlin wohnt, wurde entweder schon mal direkt oder indirekt mit Gewalt konfrontiert; das ist bei uns nicht anders. Wir erinnern uns leider an einige unangenehme Situationen aus der Vergangenheit und verarbeiten dies in unseren Texten.

 

Jana: Ihr seid beide echte Berliner. Was liebt ihr an der Hauptstadt so sehr?

 

NUN:: Die Vielseitigkeit. Du kannst in einem Moment noch im grünen Wald stehen, im anderen Moment aber schon Party mitten in der Stadt machen. Natürlich ist es oft auch die ehrliche Haut, die Berlin hat - auch mit den negativen Seiten.

 

Jana: Und welche negativen Seiten habt ihr in Berlin kennengelernt?

 

NUN:: Wenn du in einer Millionenstadt die Einsamkeit schmeckst, ist es wahrscheinlich etwas schwieriger sich zu fangen als in Gegenden, in denen eher weniger los ist. In Berlin musst du schnell reagieren können. Wenn du ein Mal den schnell fahrenden Zug verpasst, kommst du nur ganz schwer hinterher.

 

Jana: Geht es nach eurem Album auf Tour? Wo kann man euch live erleben?

 

NUN:: Wir werden definitiv in diesem Jahr auf Tour gehen. Auf der Bühne stehen zu können, ist der Grund, weshalb wir das alles machen. Dort merkst du sofort, ob du die Menschen berühren und abholen kannst oder nicht. Wann und wo wir am Start sind, das verkünden wir bald auf unserer Facebookseite.

 

NUN:: Die letzten Worte gehören euch…

 

NUN:: Wir danken für das Interesse an diesem Interview. Für alle Leser: Schnappt euch unser Album auf iTunes, Amazon oder auch Google Play und vergesst ab diesem Zeitpunkt die Vergangenheit, denn mit uns beginnt die Veränderung, das neue Leben – der „Zeitpunkt X“.

 

Jana

 








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