Regiomusik das Musikportal: Nachgefragt: Der Asiate im Interview


06.02.2014  Dresden

Nachgefragt: Der Asiate im Interview



DerAsiate

Am 07. März 2014 erscheint die neue EP "Bis zum Morgengrauen" des Rappers "Der Asiate". Seine treue Fangemeinde darf eine sehr melodische und vielschichte Platte erwarten. Der Stil des Asiten ist gereift wie er selbst. Weg vom Battle, hin zu durchdachten Songs mit Tiefgang und Witz.

 

Jana: Hi Asiate! Na, alles klar bei dir?

Der Asiate: Alles cool soweit. Viel Stress wegen der EP, aber ist alles positiver Stress.

 

Jana: Bald kommt ja deine neue EP „Bis zum Morgengrauen“. Na schon aufgeregt?

Der Asiate: Ja, dass kann man laut sagen. Denn das ist auch mein erstes Projekt mit neuem Manager und ich bin sehr gespannt wie die EP bei den Leuten ankommen wird. Da steckt auf jeden Fall 100% Liebe drin und es ist eine Mischung aus deepen Songs und Party-Tracks.

 

Jana: Die neue Platte geht ja musikalisch doch einen Schritt weiter als deine alten Sachen. Es wird etwas poppiger und auch nachdenklicher. Wie kam es zu diesem neuen Mix? Und spiegelt dieser deine Person wieder?

 

 



Der Asiate Cover: Bis zum Morgengrauen

Der Asiate: Ich habe mich einfach als Künstler musikalisch entwickelt und finde man sollte sich immer neu ausprobieren und nicht wie die meisten Rapper stumpf seine Schiene fahren. Die EP spiegelt sogar sehr meine Person wider, denn ich bin auch als Mensch sehr verrückt und man kann jeden Mist mit mir machen. Dennoch kann man mit mir auch ernstere Gespräche mit Tiefgang führen. Das die EP melodischer geworden ist, war eigentlich nicht geplant und das ist eigentlich auch viel auf Dirty Dasmos Mist gewachsen. Ich hatte die Ideen und er hat mir Tipps zur Umsetzung gegeben. Dasmo ist auf jeden Fall einer der besten Produzenten die ich jemals kennengelernt habe. Ich konnte bei Ihm viel lernen und mich finden.

 

Jana: In wie weit lassen sich bei dir die reale Person und der Rapper trennen? Gibt es unterschiede oder bist du auch privat so, wie du dich in der Öffentlichkeit gibst?

Der Asiate: Ich verstelle mich nicht, da ich ja eigentlich kein genaues Image verkörpere brauche ich mich nicht verstellen oder eine Maske aufsetzen oder so was. Der Asiate ist der Gleiche, auch privat in jeder Lebenslange.

 

Jana: Bekannt bis du ja durch „JuliensBlogBattle“ geworden. Wieso hast du da und nicht beim VBT mitgemacht? Wirst du dich in Zukunft auch noch mit Battles beschäftigen?

Der Asiate: Ich hatte vorher noch nie ein Battle und fand das VBT eine Nummer zu hoch für mich, aber ich habe gemerkt der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Ich hab mich dann echt in die Rolle rein versetzt und auf einen Schlag dachten alle ich sei ein Battlerapper!

Ich beschäftige mich dennoch mit vielen Battles, denn ich bin ein riesen Fan seit Jahren.

 

Jana: Oft hört man, dass Künstler solcher Contests nicht richtig ernst genommen werden. Wie siehst du das aus deiner Erfahrung?

Der Asiate: Ich kann diese Denkweise auf jeden Fall verstehen und ich finde die meisten die durch so ein Battle wie ich bekannt wurden, sollten mal den Ball flach halten. Denn es ist heutzutage keine Kunst mehr durch Battletuniere bekannt zu werden und Geld zu machen. Ich denke die echten Fans wachsen über Jahre heran und man sollte ihnen immer wieder Neues bieten können, damit sie dir auch treu bleiben.

 

 



Jana: Wie sehr lebst du Hip Hop selbst? Interessierst du dich außer Rap noch für ein anderes Element, wie Graffiti oder Breakdance?

Der Asiate: Ich lebe Hip Hop schon seit 1999, aber ich finde nur weil jemand weite Klamotten trägt und die Mütze schief hat ist er noch nicht Hip Hop. Ich bin dieses Jahr zum 11. Mal auf dem Splash und ich war sogar das erste Jahr ganz alleine da, weil Ich mich so für diese Kultur interessiert habe. Hip Hop ist ein Lebensgefühl wie jeder so schön sagt und damit haben sie recht. Ich bin dennoch sehr offen für neue Sachen und nur weil ein Cro z.B. Rap mit Pop-Musik mixt ist er nicht gleich ein Opfer oder einer der nicht zu Hip Hop gehört. Die Leute müssen in der heutigen Zeit auch offener für neue Sachen sein. Ich habe mich aber eigentlich nur mit Rap beschäftigt und nicht mit Malen oder Breakdance.

 

Jana: Welche drei Künstler sind deine All-Time-Favorites und wieso?

Der Asiate:

Kollegah – weil er seine Schiene von Jahr zu Jahr perfektioniert und technisch einfach der Beste ist.

Mach One – weil er ein Freund von mir ist der wirklich sehr schöne Songs über das Leben schreibt und der für mich den Legendenstatus verdient.

Marteria – weil er einfach unfassbar gute Musik macht und damit einfach Massen bewegen kann.

 

Jana: Was läuft bei dir aktuell im Player?

Der Asiate: Blut und Kasse, Casper, Bushido, Hollywood Hank, Trailerpark und Blumio

 

Jana: An deinen Features sieht man, dass du dich wohl eher in den Kreisen der „Battle-Community“ herumtreibst. Hast du auch Kontakt zu anderen Rappern oder Produzenten, die damit gar nichts zu tun haben? Wird es da Zukünftig auch andere Zusammenarbeiten geben?

Der Asiate: Darüber will ich noch keine Auskunft geben, den es wird sich da noch einiges ändern und natürlich habe ich Kontakt zu anderen Produzenten und auch Rappern in der Szene.

 

Jana: Im Herbst kommt ja dein erstes Solo-Album. Wird das klanglich und thematisch an der EP anknüpfen oder dürfen wir was ganz was anderes erwarten?

Der Asiate: Meine EP wird die Einleitung für das Album sein. Ich versuche immer mehr Abwechslung rein zu bekommen und es noch melodischer zu halten, was nicht heißen wird das ich jetzt anfange zu singen.

 

Jana: Kann man dich dieses Jahr auch mal Live sehen? Wird es eine Tour geben oder spielst du auch auf Festivals?

Der Asiate: Darüber hab ich noch keine genauen Infos und es ist alles in Arbeit.

 

Jana: Danke für das Interview. Vielleicht möchtest du den Lesern ja noch etwas mit auf den Weg geben?

Der Asiate: Denk an den 07.03.2014 da kommt meine EP „Bis zum Morgengrauen“ und die solltet Ihr euch holen … Bye Bye

 

Jana

 

 








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