Regiomusik das Musikportal: Nachgefragt: Cro - AOK Schulmeister 2013 gestartet


08.01.2013  BERLIN

Nachgefragt: Cro - AOK Schulmeister 2013 gestartet



Cro

Auch 2013 sucht die AOK wieder einen Schulmeister! In diesem Jahr haben dabei alle weiterführenden Schulen die Chance ein Konzert mit Cro zu gewinnen. Ab sofort können sich die Schüler in einem Online-Quiz für das Finale im Juni in Berlin qualifizieren. Dort entscheidet sich dann, für welche Schule der zurzeit wohl erfolgreichste deutsche Rapper ein Exklusiv-Konzert gibt.

 

Bereits zum dritten Mal sucht die AOK die aktivste Schule in Deutschland. Los geht es ab sofort mit dem Online-Quiz unter www.aok-on.de. Bis zum 17. April können Jugendliche für ihre Schule spielen und Fragen zum Thema Gesundheit, Entertainment und Allgemeinbildung beantworten. Die beste Schule aus jedem Bundesland qualifiziert sich dann für das große Finale in Berlin. In der Hauptstadt kommt es im Juni zum Showdown. Dabei schickt jede qualifizierte Schule ein 6er-Team auf Punktejagd. Unterstützt von den Jugendtrainern von Alba Berlin müssen die Finalisten dabei Teamgeist, Geschicklichkeit, Fitness und Köpfchen beweisen. Wer hier am Ende die Nase vorne hat, darf sich „AOKSchulmeister 2013“ nennen und holt Shootingstar Cro an seine Schule.

 

Der Stuttgarter, der mit seinem Album „Raop“ bereits in der ersten Woche Goldstatus erreichte, spielt dann im kommenden Herbst ein Konzert nur für die Schüler und Lehrer der Siegerschule.

 

Das größte deutsche Pop-Phänomen des Jahres 2012 heißt Cro, rappt und trägt eine freundliche Pandamaske. Cro verbindet positiv-eingängige Songs, einnehmende Nettigkeit und die Verweigerung typischer Macho-Posen zu einem neuen HipHop-Stil: Raop – die Verschmelzung von Rap und Pop. Nicht nur inhaltlich demonstriert Cro eine Zeitenwende in der deutschen Musiklandschaft, auch die Art seines Aufstieges zu einem der größten deutschen Stars folgt einem neuen Mechanismus: Cro ist ein Youtube-Phänomen. Mit seinem Video „Easy“ machte er alles, wirklich alles richtig: gute Idee, tolle Umsetzung, noch tollere Hauptdarstellerin. So easy – und doch so schwer. Auch danach blieb sich Cro treu: Ein hochdotierter Plattenvertrag mit einem Major-Musiklabel wurde ausgehandelt und dann abgesagt. Selbermachen war die Devise. Geht es eigentlich noch sympathischer? Dieser Mut wurde belohnt: Sein Album „Raop“ enterte die Charts auf Position eins, wurde inzwischen mit Platin ausgezeichnet – und im Juli 2012 befanden sich zeitgleich alle fünf Singles von Cro in den deutschen Top 100. Das sind Beatles-Verhältnisse! Doch Cro alias Carlo ließ sich auch hiervon nicht irritieren, blieb nett, spielte Konzerte und ging danach unerkannt nach Hause. Ein Superstar ohne Allüren – dafür mit Pandamaske.

 

 



Cro

Interview mit CRO

 

Es heißt, dass du durch Zufall zur Panda-Maske gekommen bist. Stimmt das?

 

Mein Kumpel (Psaiko Dino) hatte damals eine Eisbär-Maske und ich einen Panda. Am Anfang hatte ich auch mal den Eisbären auf dem Kopf, das sah aber leider total bescheuert aus. Da war die Panda-Maske um einiges besser. Im Nachhinein bin ich froh, dass es der Panda geworden ist: ein friedliches, nettes Tier.

 

Du hattest Angebote von allen großen Plattenfirmen, hast dich dann aber doch dazu entschieden, bei deinem kleinen Label Chimperator zu bleiben. War das vielleicht die bisher beste Entscheidung in deiner Künstlerkarriere?

 

Wir haben uns tatsächlich mehrmals mit allen großen Labels getroffen. Ich war nicht immer dabei, aber ein Kollege von Chimperator – er ist mit ihnen essen gegangen und hat sich alles wohlwollend angehört. Das ging so drei, vier Monate. Bis ich irgendwann gesagt habe: „Jungs – schaffen wir das auch alleine?“ – „Ja, ja, könnte man schon schaffen,“ war die Antwort von allen. Dann haben wir uns von allem befreit und das selber gemacht mit einem Vertriebspartner. Und ja: Das war natürlich die beste Entscheidung.

 

Wie machst du dich körperlich fit für deine Live-Tourneen?

 

Meine Band hat auf Tour einen Coach dabei. Sie stehen morgens auf und joggen zu irgendeinem Fitnessstudio oder zu einem Spielplatz und trainieren an der Rutsche. Alles natürlich hochprofessionell, mit Marschliedersingen und so. Ich bin eher der, der bis 14.00 Uhr schläft. Ich habe aber langsam ein schlechtes Gewissen, ich glaube, ich mache mal mit, denn die Band sieht echt jeden Tag besser aus.

 

Bist du gerne in die Schule gegangen?

Im Großen und Ganzen ja. Klar gab es auch Tage, an denen ich dachte: „Oh Gott, heute bitte nicht“, aber das haben ja Lehrer bestimmt auch – wenn nicht sogar jeden Tag, wenn so jemand wie ich in der Klasse sitzt (lacht).

 

Ohne welche drei Gegenstände gehst du nicht aus dem Haus?

Ich würde jetzt ja Hose sagen, aber ich bin schon einmal ohne Hose aus dem Haus. Deswegen: Handy, würde ich sagen, ohne geht es heutzutage nicht mehr. Und seit neuestem: Golfschläger und Golfbälle.

 

Quelle: AOK Schulmeister

 








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