Regiomusik das Musikportal: Aesop Rock - The Impossible Kid


31.03.2016  New York

Aesop Rock - The Impossible Kid



Aesop Rock Foto Ben Colen

Auf dem Nachfolger zu „Skelethon“ (2012) findet Aesop neue Wege seinem kreativen Geist Ausdruck zu verleihen, der ihn über die Jahre zu einem der Vorreiter im Indie-HipHop-Segment gemacht hat. Konkret geht es um die neugewonnene Bereitschaft über Persönliches zu sprechen. Eingehend nimmt er sich Themen wie Depression, der manchmal schwierigen Beziehung zur eigenen Familie oder den turbulenten Jahren an, die dazu führten, dass er die selbstgewählte Heimat San Francisco gegen eine Hütte im Wald eintauschte, wo das Grundgerüst für „The Impossible Kid” entstand. Gleichzeitig bietet das Album auch unbeschwerte Momente, wenn Aesop seine lustige Seite nach Außen kehrt. Diese wurde lange Zeit unterdrückt, während es ihm wichtiger erschien als ernsthafter Lyricist wahrgenommen zu werden.

 

Wie schon bei „Skelethon” lag der gesamte Kreativprozess in den Händen von Aesop selbst. Angefangen von der Produktion des Albums, die er mit Hilfe des aus Philly stammenden Produzenten Grimace Federation stemmte, bis hin zur Gestaltung des Covers durch seinen Freund Alex Pardee. Obwohl sein letztes Soloalbum bereits vier Jahre zurückliegt, gönnte Aesop der kreativen Ader keine Pause. Kollaboalben erschienen zusammen mit Kimya Dawson (The Uncluded’s „Hokey Fright”, 2013), mit Rob Sonic (Hail Mary Mallon’s „Bestiary”, 2014) und mit Homeboy Sandman (LICE’s selbstbetitelte EP, 2015).

 

Darüber hinaus ist er viel im Beat-Bereich aktiv. Zu seinen jüngsten Projekten zählen der 32-minütige Instrumental-Mix „The Blob”, eine Zusammenarbeit mit Nike für mehrere Skateboard-Videos sowie die Produktion des „Bushwick“-Soundtracks, ein Film mit Dave Bautista und Brittany Snow in den Hauptrollen. Auch das Skateboarden und Zeichnen haben es ihm wieder angetan. Beides waren seine großen Leidenschaften, bevor sich das Rap-Hobby zufällig zum Tagesgeschäft und schließlich zu einer 20-jährigen Künstlerlaufbahn entwickelte, die es ihm ermöglichte vom Schlafzimmerproduzenten zu einem professionellen Musiker zu werden, der vor Tausenden von Zuschauern spielt.

 

Zurück zu den Wurzeln zu gehen hat sich dabei als nützliche Möglichkeit erwiesen, all die persönlichen Erlebnisse zu verarbeiten, die sich in den letzten Jahrzehnten angesammelt haben. Und vielleicht auch die Person zu ergründen, die er geworden ist: The Impossible Kid, eine Person, die ihr Leben dem Unmöglichen widmete, bis sie losging und das Undenkbare wahr gemacht hat. Auch nach über zwei Jahrzehnten im Spiel dehnt Aesop Rock die Grenzen nach wie vor unermüdlich aus.

 

Quelle: ShureShot Promotion

 








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