Regiomusik das Musikportal: Suicide Silence auf Tour in Deutschland 2014


30.06.2014  BERLIN

Suicide Silence auf Tour in Deutschland 2014



Suicide Silence

Kaum eine zeitgenössische Band versteht sich derart brillant auf das Verbinden der unterschiedlichsten Spielarten des Heavy Metal wie Suicide Silence. So finden sich in ihrem Deathcore – einer Zusammenführung von Death Metal und Metalcore – auch Versatzstücke aus dem Black Metal, dem Grind- und Mathcore, aber auch aus dem Groove Metal. Mit diesem bezugsoffenen Ansatz hat die Band weltweit viele Freunde gefunden. So stieg ihr letztes Studioalbum „The Black Crown“ 2011 bis auf Platz 28 der US-Billboard und Platz 3 der Hard Rock Charts. Nach dem tragischen Unfalltod ihres Frontmanns Mitch Lucker und einer Neudefinition der Band arbeiteten Suicide Silence seit Ende 2013 an ihrem vierten Album „You Can’t Stop Me“, das am 15. Juli erscheinen soll. Erste Songs daraus konnte man bereits bei den diesjährigen Open Airs Rock am Ring und Rock im Park hören; zwischen dem 26. November und dem 11. Dezember kommen Suicide Silence, begleitet von den beiden Special Guests Thy Art Is Murder und Fit For An Autopsy, für fünf Club-Konzerte nach Deutschland. Die Stationen sind Köln, Hamburg, München, Wiesbaden und Karlsruhe.

 

Zu Beginn waren Suicide Silence nicht mehr als ein Nebenprojekt von Musikern aus Riverside/Kalifornien, die allesamt in anderen Formationen tätig waren. So überrascht es nicht, dass die Band in ihren Anfangstagen zahlreiche Besetzungswechsel erlebte – zuweilen trennte man sich von einem Musiker nach nur einer gemeinsamen Show – und dass zwischen der Gründung und dem ersten Album fünf Jahre lagen. Zeit, die das Quintett um das nunmehr einzige verbliebene Gründungsmitglied, den Gitarristen Chris Garza, dazu nutzte, einen vielseitigen, selten so facettenreichen Sound zu kreieren. In dieser Zeit entstand gerade mal eine offizielle EP, die jedoch auf viel Beachtung in der Szene stieß und zu einem Vertrag mit der Plattenfirma ‚Century Media’ führte.

 

Als das Debüt „The Cleansing“ schließlich 2007 erschien, war die Welt bereit für den kraftvollen, fordernden Sound von Suicide Silence: Das Album geriet zum erfolgreichsten Debüt in der Geschichte der Plattenfirma und stieg sogar in die US-Billboard Charts ein. In den Jahren darauf machte sich die Band vor allem durch unermüdliches Touren einen Namen. Zahllose US- und Europa-Tourneen wurden absolviert, häufig an der Seite solcher Genre-Größen wie Machine Head, Trivium, All Shall Perish, Static-X und Black Label Society.

 

Nachdem sich die Band auf dem Debüt inhaltlich noch stark anti-religiösen Themen widmete, wandten sie sich ab dem zweiten Album „No Time To Bleed“ (2009) stärker persönlichen Bereichen zu; wachsender Erfolg bestätigte sie darin. Ihr bislang letztes Album „The Black Crown“ von 2011 markiert den größten Charts-Erfolg für den Fünfer. Ende 2012 verstarb ihr Frontmann Mitch Lucker an den Folgen eines tragischen Motorradunfalls. Keinen Monat später spielte die Band zugunsten Luckers Frau und Tochter eine Benefiz-Show, die Anfang 2014 auch als CD unter dem Titel „Ending Is The Beginning: The Mitch Lucker Memorial Show“ veröffentlicht wurde.

 

Nun blickt die Band in ihrer aktuellen Besetzung, den Gitarristen Chris Garza und Mark Heymun, Bassist Daniel Kenny, Drummer Alex Lopez und dem neuen Frontmann Hernan „Eddie“ Hermida (ex-All Shall Perish), nach vorn und auf das kommende Album. Der Titel „You Can’t Stop Me“ ist einem Text von Mitch Lucker entnommen, der damit nun posthum seinen Platz auf diesem Album findet. Es ist ein programmatischer Satz, mit dem sich der Kreis zwischen der Vergangenheit und dem Aufbruch in eine neue Zeitrechnung für die Band auf eindrückliche Weise schließt.

 

Auf ihrer Deutschland-Tournee werden sie begleitet von den Australiern Thy Art Is Murder, einer 2005 gegründeten Deathcore-Band aus Sydney. Ihr zweites Album „Hate“ erschien in Europa Mitte 2013 und schickt sich gegenwärtig an, eine neue Größe im Deathcore zu werden. Ebenfalls dabei sind Fit For An Autopsy, ein Sextett aus New Jersey, das die Szene mit peitschendem Death Metal und Deathgrind versorgt. Auf den zwei bislang erschienenen Alben – zuletzt veröffentlichten sie 2013 „Hellbound“ – verpassen sie dem Deathcore eine ordentliche Hochgeschwindigkeits-Injektion. Dass die beiden Special Guests auf die Brachial-Show von Suicide Silence optimal vorbereiten werden, bewiesen sie bereits in den USA, wo Thy Art Is Murder und Fit For An Autopsy bereits ausführlich gemeinsam unterwegs waren.

 

Quelle: mlk.com

 

 








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