Regiomusik das Musikportal: Bring Me The Horizon - That's The Spirit


02.09.2015  BERLIN

Bring Me The Horizon - That's The Spirit



Bring Me The Horizon

Bring Me The Horizon sind bemerkenswerte Musiker, die druckvollen Rock mit Zeitgeist verbinden. Ein Quintett, das einen Blick auf die Zukunft von Metal und Post-Hardcore gewährt und demonstriert, welchen Wandel harte Musik in den letzten Jahren erlebt hat. Eine britische Formation, die eine individuelle Identität im dicht besetzten Feld brachialer Rockmusik gefunden hat. In ihrer Heimat England gehören Bring Me The Horizon aus Sheffield zu den heißesten Acts ihres Genres. Dies bewiesen sie erneut, als 2013 ihr viertes Album „Sempiternal“ mit weltweitem Erfolg erschien. Nach ihrer gefeierten Welttournee 2013, in deren Rahmen sie auch acht Shows in Deutschland spielten, begannen die Aufnahmen für das kommende Album „That's The Spirit“, das für den 11. September angekündigt wird. Gleich im Anschluss geht es erneut auf Tournee, in deren Rahmen Bring Me The Horizon zwischen dem 1. und 20. November auch acht Shows in Deutschland spielen werden. Angekündigt wurden Konzerte in München, Würzburg, Stuttgart, Köln, Hannover, Berlin, Hamburg und Münster, begleitet werden sie von den Special Guests PVRIS und Beartooth.

 

Die Mitglieder von Bring Me The Horizon sammelten bereits zahlreiche Erfahrungen in anderen Bands, bevor sie sich 2004 zusammenfanden. Zu den bis heute aktiven Gründungsmitgliedern zählen Sänger Oliver Sykes, Gitarrist Lee Maila, Bassist Matt Kean und Drummer Matt Nichols. Auf eine erste EP folgte 2006 das Debütalbum „Count Your Blessings“, für das sie umgehend mit dem ‚Kerrang-Award’ als bester britischer Newcomer ausgezeichnet wurden. Damals wandte sich das Quartett noch stark dem Deathcore zu, einer Mischung aus Death Metal und derber Rockmusik mit tiefen Gesangspassagen.

 

 



Bring Me The Horizon

Mit dem Ende 2008 veröffentlichten Nachfolger „Suicide Season“ verbreiterte sich ihr Soundspektrum: Neben Metal-Anleihen enthielt es Elemente aus Punk und Post-Hardcore, was sich deutlich am veränderten Gesang von Oliver Sykes erkennen ließ. 2009 folgte eine zusätzliche Ausweitung ihres Klangkosmos: Auf der Zusammenstellung „Suicide Season: Cut Up!“ ließen Bring Me The Horizon ihr komplettes zweites Album remixen. Die zwischen Death Metal, Metalcore, Industrial und elektronischen Sounds changierenden Neuversionen lieferten befreundete Musiker von The Dillinger Escape Plan, Lostprophets, Utah Saints und Slipknot.

 

Diese ungewöhnlichen Arbeiten sowie der Zugang des zusätzlichen Gitarristen Jona Weinhofen hatten großen Einfluss auf das dritte Album mit dem konzeptionellen Titel „There Is A Hell, Believe Me I’ve Seen It. There Is A Heaven, Let’s Keep It A Secret“. Das bezugsoffene Werk ebnete ihnen den Weg in die Charts: Platz 17 in den US-Billboard, Platz 13 in den britischen und Platz 1 in den australischen Hitlisten belegen die internationale Akzeptanz.

 

Viele Songs ihres letzten, von Terry Date produzierten Albums „Sempiternal“ haben diese Achtung vor der Umwelt zum Inhalt. Die Platte zeigte sich aufgeschlossen und verband harte Musik mit sphärischen Flächen. So war es nur folgerichtig, dass der während der Aufnahmen wieder ausgestiegene Gitarrist Jona Weinhofen durch den Keyboarder Jordan Fish ersetzt wurde. „Sempiternal“ stieg in England auf Platz 3, in den USA auf Platz 11 und in Deutschland auf Platz 22 in die Charts ein und katapultierte ihre Verkäufe auf über zwei Millionen Alben.

 

Nun wird für den 11. September das fünfte Album „That's The Spirit“ angekündigt, das die Band in Griechenland aufnahm und selber produzierte. Bereits im vergangenen Jahr erschien mit „Drown“ ein neuer Song, der die Richtung vorgibt: Große Riffs, eingängiger Gesang und Stadien-füllende Intensität. Mit „Drown“ erreichten sie erstmals die Spitzenposition der UK-Rock-Charts und platzierten sich auch in den USA und vielen europäischen Ländern in den Single-Charts.

 

Auf dieser Tour begleitet werden Bring Me The Horizon von zwei aufregenden Nachwuchskräften des melodiegetriebenen Metal- und Post-Hardcore. Zu letztem Genre zählen PVRIS (gesprochen: Paris) aus Massachussetts. 2012 formiert, fand ihre Mischung aus Alternative Rock, Hardcore, experimentellem und elektronischem Rock dank seinr Eigenständigkeit unmittelbar viele Anhänger. 2014 erschien das Debütalbum „White Noise“ und stieg bis auf Platz 10 der US-Indie- und Platz 6 der US-Alternative Charts. Seither tourt die Band ohne Unterlass um die Welt. Beartooth aus Ohio gründeten sich ebenfalls 2012, nachdem Sänger/Gitarrist Caleb Shomo seine bisherige Band Attack! Attack! verlassen hatte. Im Juni letzten Jahres erschien ihr Debüt „Disgusting“, bietet eine peitschende Mischung aus Metalcore und Hardcore Punk und konnte damit unmittelbar in die Top Ten der US-Hard Rock Charts einsteigen. Unlängst erhielten sie je eine Nominierung bei den Kerrang!- und den Metal Hammer Golden Gods-Awards als beste Newcomer.

 

Quelle: mlk

 

 








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