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28.08.2013  Stuttgart

Bring me the Horizon kommen nach Stuttgart



Bring me the Horizon

BRING ME THE HORIZON sind bemerkenswerte Musiker, die druckvollen Rock mit Zeitgeist verbinden. Ein Quintett, das einen Blick auf die Zukunft von Metal und Post-Hardcore gewährt und demonstriert, welchen Wandel harte Musik in den letzten Jahren erlebt hat. Eine britische Formation, die eine individuelle Identität im dicht besetzten Feld brachialer Rockmusik gefunden hat. In ihrer Heimat gehören BRING ME THE HORIZON aus Sheffield zu den heißesten Acts ihres Genres. Dies bewiesen sie erneut Ende März, als ihr viertes Album „Sempiternal“ mit weltweitem Erfolg erschien. Nach ihren gefeierten Auftritten bei Rock am Ring und Rock im Park sowie ihren ausverkauften Clubshows im Mai kommen BRING ME THE HORIZON zwischen dem 9. November und 2. Dezember für acht Shows wieder nach Deutschland, um am 11. November im LKA/Longhorn Station zu machen.

 

Die Mitglieder von BRING ME THE HORIZON – Sänger Oliver Sykes, die Gitarristen Lee Maila und Jona Weinhofen, Bassmann Matt Kean und Drummer Matt Nichols – sammelten bereits Erfahrungen in anderen Bands, bevor sie sich 2004 zusammenfanden. Auf eine erste EP folgte 2006 das Debütalbum „Count Your Blessings“, für das sie umgehend mit dem ‚Kerrang-Award’ als bester britischer Newcomer ausgezeichnet wurden. Damals wandte sich das Quintett noch stark dem Deathcore zu, einer Mischung aus Death Metal und derber Rockmusik mit tiefen Gesangspassagen.

 

Mit dem Ende 2008 veröffentlichten Nachfolger „Suicide Season“ verbreiterte sich ihr Soundspektrum: Neben Metal-Anleihen enthielt es Elemente aus Punk und Post-Hardcore, was sich deutlich am veränderten Gesang von Oliver Sykes erkennen ließ. 2009 folgte eine zusätzliche Ausweitung ihres Klangkosmos: Auf der Zusammenstellung „Suicide Season: Cut Up!“ ließen BRING ME THE HORIZON ihr komplettes zweites Album remixen. Die zwischen Death Metal, Metalcore, Industrial und elektronischen Sounds changierenden Neuversionen lieferten befreundete Musiker von The Dillinger Escape Plan, Lostprophets, Utah Saints und Slipknot.

 

Diese ungewöhnlichen Arbeiten hatten großen Einfluss auf das dritte Album mit dem konzeptionellen Titel „There Is A Hell, Believe Me I’ve Seen It. There Is A Heaven, Let’s Keep It A Secret“. Das bezugsoffene Werk ebnete ihnen den Weg in die Charts: Platz 17 in den US-Billboard, Platz 13 in den britischen und Platz 1 in den australischen Hitlisten belegen die internationale Akzeptanz. Ein weiterer wichtiger inhaltlicher Punkt findet sich in der Zusammenarbeit mit PETA. Einige Bandmitglieder sind Veganer oder Vegetarier. Die Rettung der Welt und ihrer Vielfalt liegt ihnen sehr am Herzen.

 

Viele Songs ihres aktuellen, von Terry Date produzierten Albums „Sempiternal“ haben diese Achtung vor der Umwelt zum Inhalt. Die Platte zeigt sich aufgeschlossen und verbindet harte Musik mit sphärischen Flächen. So war es nur folgerichtig, dass der während der Aufnahmen ausgestiegene Gitarrist Jona Weinhofen durch den Keyboarder Jordan Fish ersetzt wurde. „Sempiternal“ stieg in England auf Platz 3, in den USA auf Platz 11 und in Deutschland auf Platz 22 in die Charts ein und avancierte so zu ihrem bislang erfolgreichsten Album. Einem Werk voller Herzblut, Intensität und kraftvoller Leidenschaft.








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