Regiomusik das Musikportal: Nachgefragt: Saint Astray Band des Monats Mai


01.05.2016  Nürnberg

Nachgefragt: Saint Astray Band des Monats Mai



Saint Astray

Mit dunklen, melodischen Klängen ziehen Saint Astray in ihren Bann und beeindrucken mit düsteren Texten über menschliche Untiefen und Abgründe die dunkle Szene. Ausdrucksstarker Gesang, eingängige Keys und harte Gitarren-Riffs prägen und unterstreichen die abwechslungsreichen Darbietungen der Gruppe.

Die Band des Monats Mai hat uns 10 Fragen beantwortet.

 

 

RM: Seit wann gibt es euch und wie habt ihr zusammen gefunden?

Saint Astray: Saint Astray wurde im Jahr 2011 gegründet. In der jetzigen Besetzung spielen wir allerdings erst seit 2015 zusammen. In der Entstehungsphase unseres zweiten Albums "Abyss" haben nun sechs Musiker zueinander gefunden, die musikalisch denselben Weg einschlagen wollen.

 

RM: Was bedeutet euer Bandname und wie seit ihr darauf gekommen?

Saint Astray: Saint Astray bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie "Der Heilige, der vom Weg abkam". Unsere Songs handeln von Menschen, die im Grunde ihres Herzens gut sind, denen aber Schlimmes widerfahren ist, weswegen sich diese Menschen gezwungen sehen, einen anderen, weniger guten Weg einzuschlagen. Der Name "Saint Astray" beschreibt im Grunde, worum es in unseren Songs geht.

 

 



Saint Astray

RM: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

Saint Astray: Unsere Musik ist eine Mischung aus harten Gitarrenriffs und düsteren Melodien. Daher haben wir ursprünglich die Bezeichnung "Dark Melodic Metal" gewählt. Mit "Abyss" wurden unsere Songs musikalisch um einiges anspruchsvoller. Dem "Düster-Melodischem" sind wir aber treu geblieben.

 

RM: Wie beurteilt ihr eure Situation als Musiker?

Saint Astray: Wir haben gerade unser 2. Album in Eigenregie an den Start gebracht und touren damit im Frühjahr und Herbst durch Deutschland. Ein sehr schöner Lohn für wirklich sehr harte Arbeit.

 

RM: Was würdet ihr gerne verbessert sehen für die Situation von Musikern?

Saint Astray: Es wäre schön, wenn es wieder mehr um das Wesentliche gehen würde: Um die Musik.

 

RM: Was würdet ihr gerne erreichen mit eurer Musik? Seit ihr politisch mit eurer Musik?

Saint Astray: Nein, aus der Politik halten wir uns mit unserer Musik grundsätzlich raus. Wir wollen aufzeigen, dass nicht immer alles Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse ist. In unseren Songs geht es um Menschen, die zwischen dem einem und dem anderen hin- und hergerissen sind. Man muss hinter die Fassade eines Menschen schauen, die Intentionen seines Handelns ergründen, wenn man herausfinden will, wer oder was er wirklich ist.

 

RM: Habt ihr eine Management oder macht ihr alles selbst?

Saint Astray: Bislang haben wir kein Management und machen alles selbst.

 

RM: 3 Dinge die auf jeder Tour mit dabei sein müssen?

Saint Astray: Panzer-Tape, Spanngurte, Navi mit "Sprachbefehl"-

 

RM: Euer tollstes Konzert bisher?

Saint Astray: Das ist schwierig, da wir zuletzt sehr viele Konzerte gespielt haben, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Am aufregendsten war für uns der Support-Gig im Rahmen der Wacken Roadshow 2014 in der Rockfabrik Nürnberg mit Lacrimas Profundere.

 

RM: Was plant ihr für die nähere Zukunft?

Saint Astray: Als nächstes steht im Herbst der zweite Teil unserer Tour "Into the Abyss" an. Mit Arnold haben wir seit Tour-Beginn einen wahren Meister am Lichtpult dabei. Daher wird sich in nächster Zeit wohl auch einiges in Sachen Lightshow tun. Nach der Tour wird es voraussichtlich mit dem Songwriting für Album Nummer 3 weitergehen.

 

Wir danken für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg

 








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