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15.10.2016  BERLIN

Nach dem Festival ist vor dem Festival. Die besten Tipps für die neue Saison



Abbildung: pixabay.com © bbolender (CC0 Public Domain)

Nach dem Festival ist vor dem Festival. Die besten Tipps für die neue Saison

 

Zugegeben, die Zeit der Festivals ist in Herbst und Winter eigentlich vorbei. Für die Organisatoren heißt das auch Revue passieren zu lassen, was gut gelaufen ist und was im nächsten Jahr besser laufen soll. Und für die Newcomer im Festival-Business ist es nun an der Zeit, Tipps und Tricks zu studieren, die das Festival im nächsten Jahr gut funktionieren lassen. Der Verband für Popkultur in Bayern e.V. hat hier eine detaillierte Checkliste online gestellt. Die wichtigsten Punkte sind diese:

 

 

 

1.) Die Location

 

Die Location auszuwählen und sie für den gewünschten Event-Tag fest zu buchen, sollte eines der ersten Schritte sein, denn: Ohne Location gibt’s auch kein Event. Selbstverständlich haben gerade in den Sommermonaten Open Air Festivals Hochkonjunktur, aber leider lässt sich das Wetter nicht so viele Monate im Voraus vorhersage. Es ist in jedem Fall sinnvoll, zumindest dem Haupt-Act ein Dach über dem Kopf zu gewähren.

 

 

2.) Die Stars auf der Bühne und daneben

 

Egal ob es einen Haupt-Act geben soll oder ob es sich um ein Event handeln wird, bei dem Newcomer-Musikgruppen ihre ersten Bühnenerfahrungen sammeln können, wichtig ist eins: Es müssen Stars auf der Bühne stehen und es sollte auch solche geben, die daneben für ein gutes Gelingen des Festivals sorgen. Die klassische Variante des Neben-Acts sind Künstler anderer Genres wie etwa Akrobaten oder Zauberer. Zunehmend häufiger setzten sich aber auch kleine Sport-Workouts und Entspannungsübungen durch und werden gerne als kurze Auszeit vom Musik-Rummel wahrgenommen. Die Suche nach der passenden Location sowie deren Buchung geht in der Regel Hand in Hand mit der Verpflichtung der Stars. Ist klar, um welche Art des Festivals es sich handeln wird, muss dieses bei der GEMA angemeldet werden.

 

 

3.) Der rechtliche Rahmen

 

Grundsätzlich gilt: Die Veranstaltung muss genehmigt sein. Und das heißt auch, dass sie mindestens zwei Monate im Vorfeld angemeldet worden sein muss, um die entsprechende Genehmigung(en) zu erhalten. Nachdem die Form der Genehmigung vom Bundesland und von der Größe des Events abhängig ist, ist es sinnvoll, direkt bei der Kommune nachzufragen, an wen der Antrag gerichtet werden muss. Manchmal wird dabei auch direkt ein Event-Konzept abgefragt, das Antworten auf Fragen des Brandschutzes, des Rettungspersonals, der Notausgänge und des Jugendschutzes gibt. Was klingt, wie ein unmäßiger Aufwand, kann auch als wichtige Checkliste fungieren, denn: Wer weiß, wie viel Notausgänge ausgewiesen werden müssen, welches Rettungspersonal vor Ort sein muss und welche Kontrollbänder angeschafft und ausgeteilt werden müssen, macht nicht nur die Behörden zufrieden, sondern muss diese To-do-Liste letztlich nur noch abhaken.

 

 

4.) Die Finanzierung

 

Jeder, der sich um die Organisation eines Events oder eines Festivals bemüht, der geht erst einmal in Vorleistung. Der Organisator selbst kann zwar alle Strippen ziehen, um ein erfolgreiches Event auf die Beine zu stellen, doch letztlich wird er bis zum Tag danach nicht absehen können, ob sich die Veranstaltung auch finanziell für ihn rentiert hat.

 

Tipp: Sponsoren können hierbei helfen, das finanzielle Risiko zu minimieren. Da diese beim Klinkenputzen eher dazu überredet werden können, in Form von Sachspenden zu sponsern, könnten die Investoren beispielsweise aus der Gastronomie stammen.

 

 

5.) Werbung in allen Kanälen

 

Es ist enorm wichtig, das Event bereits frühzeitig zu bewerben. In diversen Veranstaltungskalendern zu stehen, ist dabei ein Weg. Auch Social Media Kanäle sollten sinnhaft und mit einem redaktionellen Plan im Background bestückt werden, um nachhaltigen Erfolg liefern. Tipp aus der Marketing-Trickkiste: Kleine Verlosungen kommen immer gut an und steigern die Lust der Zielgruppe, mit anderen über das Festival zu sprechen.

 

 

 

 








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