Gehört: CLAIR OBSCUR "We agree to differ".
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Genre:TripHop
Laufzeit:20:05 min
Vertrieb:CLAIR OBSCUR
Mit Meeres rauschen beginnt die CD von CLAIR OBSCUR. Sanft,tastend, fast verhalten baut sich der Song allmählich auf.
Getragen von weichen Beats förmlich wellen mäßig schwingt sich “Baltic Sea“ mit der Stimme von Ruth der Sängerin, zu einem melancholisch reflektiven Stück empor.
Wie eine leichte Brise um schwingt die Stimme das Gehör und erklingt im Widerhall der Gitarre die entspannt auf den sparsam eingesetzten Sampels und zurückgesetzten Basslinien die Schaumkronen setzt.
Keine unnötigen Breaks behindern das Hören weich und ewig wiederkehrend wie das Meer treibt einem der Song in ferne Gedankenwelten die auch mal dunkel und grau sein können aber zum Schluss immer angenehm sind.
In "Back No More" schein die Reise nach Indien zu gehen. Der Originale Sitarsound von den in Freiburg längst bekannten Gitarristen Niels Kaiser eingespielt hebt einen unwillkürlich in eine erweiterte Dimension ohne an dem eigenen Midtempo zu verlieren. Sehr eigene interessante Mischung wie hier die Sitar für die Melodielinie eingesetzt wird.
Das dritte Lied "Twilight" scheint das kompakteste und auch tanzbarste Lied auf der EP zu sein. Schlagzeug und Bass etwas präsenter als in den vorangegangenen Stücken tragen ein wirklich schönes Saxophon von Nico Hutter nach vorne.
Mit "Where`s love gone" gelangt die Band scheinbar wieder zu ihren eingehendsten Gefühl zurück. Schöne eingängige Melodien die sich um die sehr angenehmen Stimme der Sängerin scheinbar drumherum aufbauen ohne den Fluss der Zeit zu vergessen.
Hier sehr schön das Piano welches den Song eröffnet.
Alles in allem eine gelungene Songauswahl die man sich am besten zu zweit mit einem Glas Rot wein und viel Schokolade zu hause gibt wenn es draußen schneit.
Stephan


