BUDDAH WOOFAZ „Sonnen und Schattenseiten“
Genre: Deutscher Hip Hop
Label/Vertrieb: unbekannt
VÖ: 2006
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Buddah Woofaz ist eine Hip Hop Crew, die ihrer Musik Latinoeinflüsse geben. Ihre Tracks werden gern auch mit dumpfen Pianosounds und einem Blasinstrumenten begleitet. Typische Latinobeats wie auf dem zweiten Track, wahrscheinlich gesampelt, dürfen da natürlich auch nicht fehlen. Bei unseren Wintermonaten, auch wenn noch kein Schnee in Sicht ist, wird man schnell bei diesen Sounds in Urlaubsstimmung gebracht und der Satz: I want to go to RIU, kann man fast von unseren Lippen ablesen.
„Sonnen und Schattenseiten“, die dritte CD des Projektes besteht aus 22 Tracks, die von Produktion und Klangbild sehr gut sind. Vom Text gibt es sowohl Party-Songs wie „Fiesta del Woofneckz“ und „Am liebsten…“, melancholische wie „Einklang“ und „Zeitraffer als auch einen Bluessong „Tanzbein Boogie 2“. Die Sängerin JoJo bringt mit ihrer Gesangsstimme einwenig Farbe in den Songs. Vor allem in dem letzten Track „Wolke 7“. Dieser Song geht gleich ins Ohr und man kann sich ganz leicht den Refrain und die Message merken. Die Sängerin wird hier sehr gut eingesetzt und mit ihrer Stimme verschafft sie dem Song den richtigen Drive. Sie sollte ein fester Bestandteil werden. Zumindest Gesang sollte ein fester Bestandteil der Crew werden. „Stylee“ beinhaltet einen französischen Rap, der sehr gut auf dem Track kommt. Exot, der französische Rapper, hat einen guten Rapstyle, der vor allem durch die Pausen gleich auffällt. Sollte er mehr ausbauen. Der gleichnamige Song zum Album „Sonnenseiten – Schattenseiten“ überzeugt durch die Live-Drums. Das das Blasinstrument zum Ende hin nicht sauber gespielt ist, hätte nach 3min30 Schluss sein müssen. Das Blasinstrument vergrault die chillige Stimmung. Im Refrain ist das Instrument sehr gut eingebaut. Die Raps sind schön chillig, doch hier fehlt Jojo und damit das i-Tüpfelchen. Es ist nicht einfach auf Latinosounds auf Deutsch zu rappen. Doch die Jungs kriegen dies ganz gut hin. Diesen Sound bitte noch mehr ausbauen und eine Latinosängerin einbauen, die hinten ein paar Einwürfe von sich gibt. Der Song „lets talk about flex“ stützt sich natürlich auf den 80er Salt n Pepper Hit „Lets talk about sex“ remix.
Buddah Woofaz haben kein schlechtes Album abgeliefert. Es ist nur manchmal ziemlich eintönig und nur wenige Songs heben sich eigentlich ab. Das Beste Stück haben die Jungs leider als letzten Track eingegliedert und das, was sie von anderen Crews abhebt haben sie zu wenig eingebaut, Latinosounds. Anspieltipps: „Fiesta del…“, „Am liebsten…“, „Tanzbein Boogie 2“ und „Wolke 7“.
Euer djrmx
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