Regiomusik das Musikportal: Pablo Nouvelle - All I Need


27.01.2016  BERLIN

Pablo Nouvelle - All I Need



Pablo Nouvelle

Soul zieht sich wie ein roter Faden durch die Musik von Pablo Nouvelle. Auch bei seinem zweiten Album „All I Need“, das am 22.01.2016 auf Armada erscheint, verbindet sich Soulmusik mit Elementen aus HipHop, Pop und Electronica zu einem außergewöhnlich stimmungsvollen und stimmlich vielseitigen Gesamtkonstrukt. Nouvelle überzeugt auf der neuen Platte mit frischem, organischen Sound. Zahlreiche Gast-Sängerinnen und -Sänger sorgen für einzigartige Kreationen und das Gefühl von neuen Horizonten. Auf der Bühne erwartet die Fans dann nicht nur ein eindrucksvoller Mix aus Pop, Modern Soul und Dance Music, sondern ein elektronisches Konzert-Erlebnis mit kompletter Band. Getanzt werden kann dann zu Live-Gesang und handgemachten Schlagzeug-, Gitarren- und Synthesizerklängen.

 

„Nouvelle takes the soul back to the future.“ schrieb die nicht zu unverdienten Superlativen neigende englische Tageszeitung The Guardian. Das war vor drei Jahren. Mit seinem zweiten Album hat der Klangtüftler Pablo Nouvelle eine neue Zukunft geschaffen. Statt Samples von alten Platten baut er nun auf die organische Kehle. Frei von allen Assoziationen, welche die Verwendung bekannter – oder wenigstens bekannt vorkommender - Klangfetzen mit sich brachte, vermittelt „Hold On“ ein geradezu landschaftliches Gefühl von fernen Horizonten. Natürlich lässt sich zu dieser Musik immer noch tanzen. Aber aus einer anderen Perspektive betrachtet können die Beats auch als Puls einer meditativen Ruhe wahrgenommen werden.

 

Pablo Nouvelles erste grosse Musikliebe war Hip-Hop. A Tribe Called Quest, dann Wu-Tang Clan. „Eines Tages aber“, so erinnert er sich, „musste ich mir eingestehen, dass mir dort eigentlich die gesungenen Passagen besser gefielen als die Raps.“ Und dann entdeckte er, dass diese zumeist aus Samples gefertigt waren, die tief aus der amerikanischen Soul-Geschichte geangelt worden waren. Marvin Gaye, Donny Hathaway und Willie Wright dominierten fortan seinen Walkman. Dann aber erlernte er an der Kunsthochschule Luzern das Handwerk der filmischen Animation. Seine so witzige wie politisch brisante Abschlussarbeit hiess „Bon Voyage“. Der Trickfilm ging um die Welt und trug ihm mehrere Preise ein. Genug, dass er sich künftig ganz der Musik widmen konnte.

 

Das in filigraner Heimarbeit zusammengebastelten Debut-Album stand ganz im Zeichen der Soul-Geschichte. Besonders in Grossbritannien sorgte es für Aufsehen: „Essential listening“ hiess es in der Fachzeit-schrift Mixmag. BBC Radio 6, XFM und allerhand trendbewusste Blogs teilten diese Meinung. Zwei EPs erschienen beim Londoner Label Black Butter. Mit Live-Auftritten an Festivals wie Paléo Nyon, Transmusicales Rennes, the Great Escape Brighton, sowie Reeperbahn Festival Hamburg zeigte Nouvelle, dass seine Musik auch live zu bestehen vermochte. Eine Tournee im Frühjahr 2015 führte ihn nebst der Schweiz auch nach Deutschland, Tschechien, Österreich und Grossbritannien. Dazu absolvierte er eine vierwöchige Residenz im Pride Warehouse Club in Berlin. Pablo Nouvelle hat sich auch als Remixer etabliert: Marina & the Diamonds, Sailor & I, Gorgon City und Aurora gehören zu seinen neuesten Kunden.

 

Rund vierzig neue Stücke spielte Pablo Nouvelle ein, ehe er für sein zweites Album „All I Need“ die stimmigsten fünfzehn auswählte. Als Einflüsse auf seine Arbeit mit Tasten und Drummachines nennt er Namen wie Bonobo, the XX, Radiohead und Frank Ocean. Das Element „Soul“ tragen zahlreiche Gast-Sängerinnen und -Sänger bei: „Es war mir sehr daran gelegen, viele unterschiedliche Farben auftragen zu können“, sagt Nouvelle. „Fast jedes Lied hat eine andere Stimme. Da und dort habe ich sie eher als Tupfer eingesetzt, so wie man Samples gebraucht. Es lag mir viel daran, eine starke räumliche Atmosphäre zu schaffen.“

 

Die stimmliche Vielfalt schlägt sich in einem außerordentlich stimmungsvollen Album nieder, das sich nie wiederholt und dennoch unverkennbar die Vision eines begnadeten Klangkünstlers wiederspiegelt.

 

Die Samples, die auf „All I Need“ noch zu hören sind, stammen aus Sessions, die Pablo Nouvelle selber geführt, aufgenommen und seziert hat: „Eine Sessions zu führen ist ganz ähnlich wie bei einem Film als Regisseur zu wirken“, sagt er. Eine Ausnahme gibt es indes. Sie folgt ganz zuletzt, quasi als Dessert: Das Titelstück „All I Need“ basiert auf einem Sample aus „If This World Were Mine“, einem Lied, das Marvin Gaye einst an der Seite von Tammi Terrell kredenzte. „Das ist ein wichtiges Statement für mich“, sagt Pablo Nouvelle. „Es ist eine Hommage an meine Wurzeln und ans Samplen an sich, als eigenständige Kunstform.“

 

2016 haben die Fans in Deutschland endlich wieder Gelegenheit, Pablo Nouvelle mit neuen Songs und seinem melancholisch bis lebendig-leichten Electro-Sound live zu erleben.

 

Tickets sind ab sofort unter fourartists.com erhältlich.

 

Quelle: Another Dimension

 

 

 








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