26.05.2008 Berlin
ForMyBand.com: Musik an Freunde weiterempfehlen
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Warum nicht mal Musik an Freunde weiterempfehlen, Musiker unterstützen und damit auch noch Geld verdienen? Benjamin Uebel erklärt, wie man auf www.formyband.com eigene Shops eröffnen und jungen Musikern auf die Sprünge helfen kann.
Ihr wollt unter dem Slogan „Jeder kennt jeden über 5 Ecken“ Musik durch die Musikhörer verkaufen lassen.
Wir spielen auf das sogenannte „Small-World-Phenomenon“ an, nach dem alle Menschen unseres Planeten über eine überraschend kurze Kette von Bekanntschaftsbeziehungen miteinander verbunden sind. Dieses Phänomen wollen wir nutzen und Musik innerhalb der sozialen Netzwerke von Hörern verkaufen lassen. Jeder Hörer erhält eine Provision für die erfolgreiche Weitervermittlung der Musik – er wird zum Musik-Broker. Die Band verkauft über diese persönlichen Empfehlungen Musik an Leute, die sie anders nie erreicht hätte.
Ich kann also meinen musikbegeisterten Freunden und Bekannten frische Songs empfehlen und dabei Geld verdienen? Kannst Du das an einem Beispiel erläutern?
Stell Dir vor, Du entdeckst auf der ForMyBand-Webseite eine Jazz-Band, von der Du weißt, dass ein Schulfreund mit Sicherheit über deren Musik begeistert sein wird. Mit zwei Klicks erstellst Du einen persönlichen Shop und lädst Bekannte zu einem Besuch ein. Dein Schulfreund ist begeistert und kauft ein Album. Von diesen Einnahmen erhältst Du die Provision auf Dein Guthaben gutgeschrieben. Das können pro Album mehrere Euro sein.
Und der alte Schulfreund kennt nun fünf Jazz-Fans und empfiehlt die Musik abermals weiter.
Genau. Vielleicht ist der Schulfreund in einer Jazz-Community organisiert und schreibt einen Newsletter an 150 begeisterte Jazzfans. Da sind wieder Käufer dabei. Einige entschließen sich, einen Jazz-Shop einzurichten, auf dem die erlesensten Jazz-Neuentdeckungen der ForMyBand-Webseite topfrisch von ihnen angeboten werden.
Das heisst, die Musikhörer empfehlen nicht nur weiter, sondern filtern auch die Perlen unter den teilnehmenden Bands in ihren eigenen Shops heraus? Habt Ihr Euch da auf einen bestimmten Stil spezialisiert?
Grundsätzlich wollen wir die Nutzer entscheiden lassen, welche Musik Ihnen gefällt. Wir sind gegenüber allen Stilrichtungen und Genres offen. Wir geben den Nutzern sogar die Möglichkeit, neue Stilkategorien in ihren Shops einzuführen.
Ganz neue Stilkategorien?
Die Nutzer können den Shops beliebige Namen geben und so neue Musikkategorien schaffen. Warum nicht einen Shop eröffnen mit dem Titel „Musik nur von Frauenbands“? Oder einen Shop mit „Musik zum Autofahren“ oder „Berlin-Sommer-Flair zum Verführen“? Wir sind gespannt auf die Kreativität und den Ideenreichtum der Nutzer.
Was hat die Band davon, wenn Musikhörer ihre Musik weitervermitteln?
Die Band teilt sich den Großteil der Einnahmen mit dem Supporter, der sie weiterempfohlen hat. Außerdem wird ihre Musik bekannter gemacht, sie kann schneller neue Fans gewinnen und Menschen mit ihrer Musik berühren, die sie sonst nie erreicht hätte.

