Gehört: TIM BEAM “What happens on the Raod”
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TIM BEAMS neustes Output braucht sich äußerlich dank des edlen Digi-Packs und dem feinem Artwork nicht zu verstecken. Inhaltlich dreht sich beim Freiburger Trio wieder alles um ACOUSTIC BAR SONGS & ROCK N ROLL. Also Klappe auf und rein damit.
Sound für dienstags Abend in der verrauchen Kneipe um die Ecke, mit einem oder mehreren habvollen Gläsern und wechselweise ohne oder mit der schönen Frau an der Seite. Der Rock’n Roll deutet sich mehr an, als das er wirklich ausbricht, was sicher auch an der hauptsächlich akustischen Instrumentierung liegen dürfte. Dafür aber eben ganz viel Bar-Sound, mit einer rauchigen Stimme, die auch schon so einige Abende im verruchten Kneipendunst verbracht haben dürfte und uns kleine Geschichten über die Liebe, das Leben, den Rock’n Roll und die Groupies erzählt.
„What happens on the road“ entstand inmitten der Freiburger Musikszene. Das Trio Tim Beam, M.C. UGH und KNIPPER wurde von einigen Gastmusikern, wie Martin Moeller (drums) und Iasbel Eichenlaub (cello) unterstützt. Produziert wurde das Ganze im hauseigenen Studio von Markus Heinzel, Bassist beim Liquid Laughter Lounge Quartett und released vom Indielabel Kickoff-Records. Auf "What happens on the road" finden sich alte Song der DEAD FLOWERS, aber auch ganz neue, die der Band erst im Studio vorgestellt wurden. Es entstanden Songs wie „Marie in the pains“ (beschwingt folkig), „You wont sleep“ (melancholisch schmachtend), „One wild year“ (schwer rockend) oder auch „This City’s Cold“ (einfach nur sehr cool).
Ein Album, dass gemächlich dahinfließt und sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Angenehme Klänge, die auch wegen der authentischen Produktion nicht zu glattgeschliffen klingen. Menschen, die auf gutes Singer/Songwriting mit leichtem Blues und Rock’n Roll-Einschlag stehen, sollten auch an TIM BEAMS neuem Album Gefallen finden.
In den regionalen Shops findet sich „What happens on the road“ in der Rubrik „Loacl Heros“. Da gehört er ganz sicher auch hin. Bei meinem Vater im Regal wird sich das Album aber auch zwischen Bob Dylan, The Doors und den Ten Years After wohlfühlen.
Sebastian Drescher



