20.08.2008 Lüdinhausen
Preview: AREA 4 - der Westen rockt wieder!
![]() Area4 |
Vom 29. – 31 August wird beim AREA 4 auch 2008 auf zwei Bühnen wieder amtlich gerockt. Ein großflächiges Gelände - umgeben von Hügeln, Wäldern und Feldern - mit ausreichend Platz für Camping und Parken bildet die Grundlage für das Festival: der wunderschön gelegene Flugplatz Borkenberge in Lüdinghausen (zwischen Dortmund und Münster).
Ist das bisherige AREA 4-LineUp schon eine deutliche Aufforderung zum Abgehen und Headbangen, so setzen die frisch bestätigten Bands dem Ganzen die Rock’n’Roll-Sahnehaube auf:
Die Ärzte * The Hives * Apocalyptica * Millencolin * Bad Religion * Serj Tankian * Madsen * Scars on Broadway * Pennywise* Dredg* Gogol Bordello* *Plain White T's * The Sounds * Less Than Jake * Subways* Biffy Clyro * I Am Kloot * The Futureheads * Goldfinger * Smoke Blow * Louis XIV * Killians * Bloodlights * Beta Satan * Leo Can Dive
Joey Jordison verletzt - Slipknot sagen leider ab
SLIPKNOT Schlagzeuger Joey Jordison hat sich gestern Abend seinen Knöchel gebrochen und aus diesem Grund müssen alle Europatermine der nächsten Tage und Wochen abgesagt werden!
In Deutschland ist davon auch der Auftritt beim 'Area 4' Festival betroffen. Wir wünschen Joey Jordison gute Besserung und arbeiten bereits daran, einen würdigen Ersatz für das AREA4-Programm zu finden.
![]() Biffy Clyro |
Die Neuzugänge in Kürze:
Die Herren "Howlin" Pelle Almqvist, Nicholaus Arson, Vigilante Carlstroem, Dr. Matt Destruction und Chris Dangerous, aka The Hives, können es nicht lassen! Nach einem Tourmarathon rund um den Erdball hatten sich Howlin und seine Kollegen 2007 zurückgezogen. Am Mississippi schraubten sie mit Bloc Party Produzent Jacknife Lee, Dennis Herring und Pharrell Williams (!) am neuen Longplayer "The Black And White Album". Jetzt heißt es für The Hives wieder live, der neon-farbenen New Rave Bewegung adrett gekleidet ihre schwarz-weißen Mittelfinger zu zeigen.
Darf man soweit gehen zu sagen, dass diese Herren die Urväter melodischen Punkrocks sind? Vielleicht beantwortet ihre Hymne „Punkrock Song“ diese Frage bereits. Fest steht jedenfalls, dass Bad Religion nach mittlerweile knapp 18 Jahren für Punkrockfans auf der ganzen Welt Legendenstatus erreicht haben. 2007 haben sie ihre x-te Langspielplatte „New Maps Of Hell“ auf den Markt geworfen.
Bei The Sounds geht es um die Einstellung. Wenn die Band aus dem beschaulichen Helsingborg, Schweden, die Bühne betritt, dann tut sie es so, als würde sie denken sie sei die beste Band der Welt. „Wir machen da keine Show“, sagt Sängerin Maya, „So sind wir, immer!“ Diese Einstellung hat sie aus Helsingborg in die weite Welt gebracht. Hier trifft Rock Disko und Indie Elektro. Mal sehen, was Die Ärzte dazu sagen.
Biffy Clyro geben sich herrlich ungezwungen und unterwerfen sich keinerlei Stilfesseln, pendeln zwischen Alternative und Progressiv und rocken mit einem Wall of Sound. Zweifellos ein Ergebnis der letzten fünf produktiven Jahre, in denen die Band während hunderter Gigs im Jahr eng zusammen gewachsen ist – und gelernt hat, mit reifer Gelassenheit ans Songwriting zu gehen.
![]() The Future Heads |
Gegründet wurde I Am Kloot 1999 von dem Ausnahme-Songwriter John Bramwell (Gitarre, Gesang), Pete Jobson (Bass) und Drummer Andy Hargreaves. Seitdem verfeinert das britische Trio Schritt für Schritt die Rezeptur seiner melancholischen, von betörenden Melodien durchzogenen Songs. Auf ihrem vierten Album "I Am Kloot Play Moolah Rouge" nimmt die Band sich nicht zurück, die neuen Stücke klingen offensiv und druckvoll. I Am Kloot wissen wie man das Beste aus Popmusik herausholt. Ihre Songs sind aus Melancholie gegossene Frohmut.
Nach etwa 250.000 verkauften Alben weltweit, fünf erfolgreichen UK-Tourneen, vier begeisternden US-Tourneen und 3 UK-Top-20-Singles sind The Futureheads längst eine ordentliche Hausnummer. Die hektische Mehrstimmigkeit der Futureheads unterschied sie von vornherein von Kaiser Chiefs, Franz Ferdinand, Bloc Party und Konsorten. Die abgedrehten Gesangssätze und das hochgradig eigenwillige Songwriting waren anders. Im Konzert der vermeintlichen Retroverliebtheit des derzeitigen Britischen Pops bildeten The Futureheads ein Genre für sich.
![]() Goldfinger |
Goldfinger melden sich zurück! 3 Jahre nach „Disconnection Notice“ kommt endlich das sechste Album „Hello Destiny“ der US PopPunk Helden auf den Markt. Als Unterstützung holten sich Goldfinger Ian Watkins (Lostprophets), Ray Cappo (Youth of Today), Dean Butterworth (Good Charlotte), Bert McCracken (The Used), Monique Powell (Save Ferris) und Johns Sohn Julian Feldman mit ins Studio. Heraus kamen 12 energiegeladenen Songs, die mit Sicherheit jeden Ska-Pop-Punk Fan überzeugen werden. Goldfinger zeigen sich musikalisch wie auch inhaltlich ausgereifter, facettenreicher und energischer denn je. Die Bandbreite erstreckt sich von der Ska-Reggae Hymne („The Only One“) bis hin zum Punk/Screamo Kracher („Not Amused“).
Für Leo Can Dive stehen nach wie vor alle Signale auf grün. Nachdem Pelle Gunnerfeldt (Hives, Refused, Moneybrother) das aktuelle Album auf ordentlich Dezibel gemixt hat und Leo Can Dive Dank unzähliger Konzerte (unter Anderem im Vorprogramm von den Kooks, Madsen, The Subways, Louis XIV oder We Are Scientists) haben die vier Feunde bereits eine stattliche Fanbasis im Rücken. Gewonnen wird schließlich auf dem Platz, und genau hier - live, auf der Bühne - entwickeln die Songs von Leo Can Dive einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Wirkt übrigens auch außerhalb von Duisburg.














