20.02.2008 Koblenz
Gehört: LAST EXIT TO ANYWHERE “Last exit to anywhere”
![]() |
Mit der gleichen Energie, die sie in ihre Musik stecken, haben sich die Bandmitglieder im Jahr 2005 gefunden. Trotz einigen Startschwierigkeiten wie noch fehlenden Bandmitgliedern oder improvisierten Proberäumen konnte die Hardcore Band aus Koblenz schließlich alle Hürden überwinden und bastelt seither an eigenen Songs oder geht gar auf Auslandtournee. Und das, obwohl sie erst vor knapp einem Jahr ihr allererstes Konzert zusammen gegeben haben. Von den verschiedensten Bands und Musikern inspiriert bringt jeder seine persönlichen musikalischen Erfahrungen in die Runde.
In den Songs fällt vor allem die starke Stimme von Henning auf, der melodiöse Töne vom Herzen singt und dann aber sehr häufig auch gleich wieder mit seinen kraftvollen Schreien die Lautsprecher beinahe zum Explodieren bringt. Diese talentvolle Stimme stellt den instrumentalen Teil manchmal etwas in den Hintergrund, aber trotzdem ergänzt sich immer wieder alles zu einem ansehnlichen Song. Ob schnell oder langsam, melodiös oder totales Chaos, L.E.t.A versteht es, in ihren Songs ein Gemisch zu kreieren, das jeden zum Tanzen bewegt. Trotzdem schöpfen die Gitarristen ihr Potential noch nicht ganz voll aus, was aber nicht weiter schlimm, sondern eher viel versprechend ist.
Nun bastelt L.E.t.A also an einer neuen CD. Wer schon mal in die Songs reingehört hat, weiß, dass er sich auf etwas freuen kann. Ganz im Sinne des Band-Mottos “Roggenrool” lassen auch die Lieder beim Zuhören keinen Kopf regungslos. Für die Kostprobe des unverkennbaren Stils wird am besten “Circle of Fate” empfohlen. Wer dies schon getan hat, weiß: Diese Musik ist zum Headbangen bestens geeignet und lässt noch vieles versprechen!
Vroni Fehlmann




