Zöllner

7 Sünden



In das Gästebuch von Zöllner schreiben >>

KNORRE 

Vom: 03.06.2008 10:33 Uhr

KNORRE

Nachdem ich nun schon x-Mal bei Dirk Zöllner "gesündigt" habe, war es am vergangenen Donnerstag endlich wiedermal so weit. Es war aber nicht irgendein Sünder-Konzert, sondern die Record-Release-Party mit ganz großem Aufgebot. Als ich eintraf war der Soundcheck bereits im vollsten Gange. Ich erblickte eine riesige Bühne und viele bekannte Gesichter. Einige Songabschnitte wurden geprobt und die Monitore auf die richtige Lautstärke gebracht. Nachdem noch "Denise" gecheckt wurde, konnte der Einlass beginnen. Der Saal füllte sich sehr langsam, so dass sich zuerst Bedenken bei mir breit machten, ob auch wirklich genug Leute kommen würden. Aber das natürlich ohne Grund. Der Saal wurde richtig voll, ich würde locker auf über 300 Gäste schätzen. Um 21:15 Uhr betrat Dirk Zöllner die Bühne. Er brachte seine Freude über die Anwesenheit seines Vaters, seiner Tochter und vieler Freunde zum Ausdruck und kündigte als Support seinen Freund Tom Cunningham an. Er sagte: "Tom is back!". Tom swingte mit seinem Pianisten Chris Lewis, sie verzauberten das Publikum. Zwischendurch erzählte er von seiner Familie und seinem Schlaganfall, den er vor drei Jahren erlitten hat. Es war mir eine Freude mit ihm swingen zu dürfen. Das Kesselhaus platzte inzwischen aus allen Nähten. Im Publikum befanden sich viele Kenner der Musikbranche. Gegen 22:00 Uhr wurde das Licht gedämmt und A-Low (der Pate von Meerane) ergriff als Zeremonienmeister als Erster das Wort: "Am Schlagzeug Matze Mantzke ist Matman, an den Keyboards Andrè Gensicke Turbo G und last but not least Dirk Zöllner - ist und bleibt Zöllner". "Sieben" war der Auftakt zur grandiosen Show. Für "Zack, Zack, Ausgetrunken" wurde der erste Gast des Abends empfangen, Lars Kutschke aus Dresden. Der Saal tobte und trotzdem setzte Matman noch einen oben drauf: "Seid ihr bereit für das Release? Am Bass für euch das Tier Robert Gläser, und begrüßt mit mir die Original Zöllner Horns". Robert rockte auch in Flip Flops sehr überzeugend. Nach "Alles oder Nichts" kam Dirks Einleitung zum Lied "Gut aus": "Sharon Stone sagt: bis 35 hat man das Gesicht von Gott geschenkt, danach das was man verdient. Seht mich an, ich seh` gut aus". Es kochte im Kesselhaus, Dirks Jacket musste weichen. Und sogar bei dem Lied "Nicht bewegen" konnte keiner der Anwesenden Folge leisten, alles bewegte sich. Kurz danach wurde bei "Heiligenschein" der Saal mit vielen Wunderkerzen erleuchtet. Ich konnte mir von oben einen Überblick verschaffen, es war ein wunderschöner Anblick. Das Publikum brauchte kaum zum Singen animiert werden, alle sangen freiwillig "aus Phosphor". Dann wurde es mit "Auf der Reise" ruhiger. Dieses Lied wurde mit Saxophon untermalt, ein wahres Klangerlebnis. Nun erstrahlte rotes Licht. Dirk schrie uns allen "Rooot" entgegen. CD kaufen? Cover anklicken! Denise, ich dachte nur, es können doch nicht alle im Saal Denise heißen? Alle fühlten sich angesprochen und rockten mit "Denise". "Nie mehr", unterstützt u. a. durch eine Trompete, läutete die Pause ein. Nicht nur während der Show wurde für fantastisches Licht gesorgt. In der Pause krabbelten an den Seitenwänden - ich nenne es mal - Glühwürmchen. Die Decke würde ich als aktiven Sternenhimmel bezeichnen, und am Fußboden kreisten Kreise. Plötzlich hörte ich eine Akustikgitarre. Dirk begann die zweite Runde mit "Immer einer". Turbo G, Matman und Lars setzten im richtigen Moment ein. Nach Matmans kurzer Ansage wurde Turbo G ins rechte Licht gesetzt und trällerte sein "Ich suche ein Herz". Für "Allein" füllte sich die Bühne wieder mit den Zöllner Horns. Hier kam u. a. wieder das Saxophon zum Einsatz. Und als Dirk das Publikum befragte: "Bin ich allein?", war ein lautes "o nein, o nein" zu vernehmen und Dirk sagte zu A-Low: "Ich bin nicht allein". Nach "Heute biste dran" folgte "Fantasie". Jeder ließ seiner Fantasie freien Lauf. Die Hörner bewegten sich schwungvoll und A-Low und Dirk agierten wie ein Ballett, ein herrlicher Anblick. Alle waren im Fantasie-Fieber. In "Was du verlangst" hatte Matman seinen großen "Quassell-Einsatz", die Hörner ließen ihre Instrumente schwingen und die Bühne blitze durch unterschiedliche Lichteffekte. Nun wurde ein weiterer Gast für "Gott hat einen Plan" auf die Bühne gebeten, Tobi Hillig. Hier hatte das Publikum die Möglichkeit einen Auszug aus Dirks "Jesus Christ Superstar" kennen zu lernen. Ich freute mich unwahrscheinlich über "Gethsemane". Nach dem grandiosen Spektakel holte Matman Dirk wieder in unsere Welt zurück, er nahm ihm den Mantel ab und gab ihm den berühmten Judaskuss. Die gesamte Band verabschiedete sich dann mit dem Lied "Ans Licht". Aber die Halle brodelte, das Publikum forderte Zugaben. Darauf wurde noch einmal richtig gefeiert, mit den Hits "Käfer auf`m Blatt" und "Cafe Größenwahn". Nun dankte Dirk: Turbo G, Matman, A-Low, dem Lichtmann Oliver Schulze, dem Tonmann Franky Bauer, seiner Bookingagentur Nicole Martin und Achim Zetzmann, dem Gitarristen Lars Kutschke, an der Gitarre Tobi Hillig, dem Bassisten Robert Gläser, dem Bläser Herr Meier, Fratsch am Saxophon und dem Trompeter Skip Reinhart. Als weitere Zugabe dann das Lied "Viel zu weit". Felix Lauschus stand plötzlich auf der Bühne und beendete gemeinsam mit Dirk und der genialen Band diesen fantastischen Abend. Zu einem Bekannten sagte ich anschließend: "Hilfe, war das schön", in dem Moment erklang aus dem Lautsprecher das Lied "Wiedersehn", in dem es heißt "Mein Gott war das wieder schön...".



In das Gästebuch von Zöllner schreiben >>


« zur Bandsuche

Bands bei Regiomusik

Auf Regiomusik.de findest du über 15.000 Bands und Künstler aller Musikstile. Verteile deine Musik, deine Events, deine Videos und halte Kontakt zu Promotern, Veranstaltern und Musikern.