Preview:Pikadon-Tokyo-Berlin2007
![]() PIKANDO TOKYO BERLIN |
20:00h St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstrasse 3, (nähe Brunnenstrasse)
Dauer: 90 min.
Die Überlebenden von Hiroshima nennen die Atombombe Pikadon. „Pika“ bedeutet Blitz und Licht, „don“ ein lautes Geräusch oder Knall. In anderen Sprachen wird Atombombe mit etwas Schrecklichem assoziiert, aber das Wort Pikadon beinhaltet keinerlei Hass, Wut oder Traurigkeit. In diesem Sinne ist das Ziel der Gruppe Pikadon nicht gegen Atomkrieg zu agieren, sondern einen Ausdruck für Kommunikation im 21. Jahrhundert zu schaffen, der Grenzen überschreitet. Sie gestalten eine Symbiose aus Licht und Klang und erforschen in ihrer Performance Improvisationen auf Bühne, Leinwand und Video, begleitet von Livemusik.
„Pikadon Tokyo Berlin Live“ ist eine Serie von gemeinschaftlichen Produktionen, die die Bereicherung des Lebens frei von Vorurteilen, Dogmen und Grenzen hervorhebt. Die transglobale Gruppe wird 2004 von Seitaro Kurado initiiert und zusammen mit Toshinori Kondo, Nobuyoshi Araki und Tadao Ando gegründet um einen Platz zu schaffen in dem neue Kunstformen ihren Ausdruck finden.
Seitaro Kuroda: Bildender Künstler, geboren 1939 in Osaka, Japan. Seit den späten 60ern ist er einer der einflussreichsten Künstler und Illustratoren Japans.
Toshinori Kondo: Komponist, geboren 1948 in Ehime Japan. Er ist ein Avantgarde- und Jazz-Trompeter. 2002 organisiert er ein internationales Friedensfestival in Hiroshima auf Bitte des Dalai Lama.
Natalija Ribovic: Visual media artist, stammt aus dem heutigen Serbien/Montenegro. Sie lebt in Japan und Deutschland, bewegt sich zwischen verschiedenen Kunstdialogen und koordiniert die Verbindung zwischen Tokyo und Berlin für Pikadon.
Toru Fujita: Bildender Künstler, geboren 1972 in Tokyo. Er ist Gründer von „OAK -to all relations-“, der kulturellen Kunstplattform Tokyo-Berlin.
DJ ing is khan: Love Kamikaze Balkan Beats, Berlin.


