15.11.2011 Köln
Gesehen: KATZENJAMMER im E-Werk Köln 2011
![]() Katzenjammer |
Ausgerechnet am 11.11.11 luden die Damen der norwegischen Chaostruppe Katzenjammer ins kölner E-Werk. Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr war Katzenjammer damit in Köln zu Gast und diesmal hatten sie ihr Album "A Kiss before you go" tatsächlich im Gepäck. Aber vor den ersten Song der Norwegerinnen hat das Publikum das erste Karnevalslied des Abends gesetzt. Mehrfach schallt ein lautes "Kölle alaaf, alaaf!" durchs E-Werk, das erst so richtig zum erliegen kommt als Katzenjammer die Bühne betreten.
Was folgt ist eine Eröffnung bei der gleich klar wird, dass Katzenjammer auch auf der großen Bühne ihr Handwerk verstehen. Und diesmal stimmt die Mischung aus alten und neuen Songs. Gleich zum Anfang gibt es ein paar neue Sachen auf die Ohren, bevor mit "To the Sea" der erste Kracher des alten Albums abgeschossen wird.
Zwischendurch lassen es sich Katzenjammer nicht nehmen unter Beweis zu stellen, dass auch sie echte Karnevalsfans sind. Wer hätte es gedacht? Wobei das beim sangesfreudigen Publikum und Köln nicht schwer fällt. Kaum ist der Halbsatz "Da simmer dabei..." gefallen, ist der ganze Saal wieder lauthals am Gröhlen. Doch die karnevalistische Pause dauert nur kurz und die Norwegerinnen übernehmen wieder das Register.
Katzenjammer spielen an diesem Abend so ziemlich alles was auf ihren beiden Alben Rang und Namen hat und führen das Publikum dabei gekonnt von den leisen Songs, wie "Lady Marlene" bis zu "Bar in Amsterdam", dass dankenswerter Weise nicht für die Zugaben aufgespart wird. Davon bieten Katzenjammer übringesn gleich zwei, wobei das Publikum darauf verzichtet "Zugabe" zu rufen. Wer braucht das schon, wenn er statt dessen auch laut "Ohh wie ist das schön" singen kann. Und fast wären die vier Damen von Katzenjammer auch wieder gegangen, denn das Publikum ließ sich auch von ihnen kaum davon abhalten sich selbst zu feiern.
Mit "Le Pop" und "God's great Duststorm" fand das Konzert im E-Werk aber doch noch einen Katzenjammer typischen Abschluss mit zwei der stärksten Songs, die die Norwegerinnen verfasst haben.













