Regiomusik das Musikportal: Nachgefragt: The Grand Sheep Band des Monats April 2017


17.04.2017  Aschaffenburg

Nachgefragt: The Grand Sheep Band des Monats April 2017



Teh Grand Sheep

The Grand Sheep ist eine vierköpfige Band aus Aschaffenburg / Darmstadt die 2014 gegründet wurde. Seit nun her hat man sich vorgenommen die deutsche Club- und Festivallandschaft abzugrasen. Auf der Weide von "The Grand Sheep" sprießt melodischer New Artrock, den sie mit flirrenden, variablen Gitarren, sanften Synthie-Teppichen und moderat vertrackter, treibender Rhythmik zelebrieren. Dabei vergessen die Jungs weder mal ein paar heftigere Ausbrüche einzustreuen, noch psychedelisch angehauchte, fragile Passagen. So wird Abwechslung geboten und die durchaus spannend und farbig arrangierten Songs gehen gut ins Ohr. Da darf es auch mal orchestraler Bombast sein, ein jazziger Lauf, ein kleiner Ausflug in raue Alternative-Gefilde oder elektronische Einsprengsel. The Grand Sheep haben eine psychedelische Komponente, ganz ohne die Spannung zu verlieren. Und sie ziehen quasi aus dem Nichts monumentale Klangwände hoch.

 

RM:Seit wann gibt es euch und wie habt ihr zusammen gefunden?

TGS: Wir haben uns 2014 bei Elite-Partner kennengelernt.

 

 

 

RM: Was bedeutet euer Bandname und wie seit ihr darauf gekommen?

2. "The Grand Sheep" wurde erstmals in den 1920er Jahren erwähnt. Bei Ausgrabungen in einem Aztekentempel im Südwesten Mexikos wurde anhand gefundener Schriftrollen, Wandmalerei und Grabbeigaben die Existenz des "Grand sheeps" belegt. Im Aztekenkult erschien den Menschen das Schaf in einer Traumwelt und rächte dort deren begangene Sünden. Habt Ihr wirklich noch nie vom "Myth of the Grand sheep" gehört? Wir auch nicht, aber der Name klingt gut.

 

 

RM: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

TGS: Als eine trivaleszente Aneinanderreihung von Tönen im neokolventen Sinne bis hin zu expressiv-narzistischen Schabernacksmelodien.

 

 

RM: Wie beurteilt ihr eure Situation als Musiker?

TGS: Rock ´n´ Roll war ja schon immer ein hartes Geschäft. :-D Wir sind uns unserer Situation nicht bewußt, wollen das auch nicht sein und ziehen unser Ding durch. So freut man sich immer wenn was schönes rauskommt

 

 

RM: Was würdet ihr gerne verbessert sehen für die Situation von Musikern?

5. Mehr Auftrittsmöglichkeiten und ein breiteres Publikum, welches sich auch abseits der üblichen Tribute-Bands für Musik interessiert.

 

 

RM: Was würdet ihr gerne erreichen mit eurer Musik? Seit ihr politisch mit eurer Musik?

TGS: Was will man mit Musik erreichen? Nunja, Zielsetzungen sind bei uns verboten, auf diese Weise können wir sie nicht verfehlen. Politische Anregungen als Thema für ein Lied dürfen jederzeit während des Songwritings vorgebracht werden. Werden jedoch nicht beachtet, nicht verarbeitet, kathegorisch abgelehnt und schon gar nicht veröffentlicht. Würdet ihr eure politische Meinungen gerne von einem Schaf prägen lassen? Ich nicht.

 

 

RM:. Habt ihr eine Management oder macht ihr alles selbst?

TGS: Unser Schlagzeuger macht das Management komplett alleine. Keiner hilft ihm und das ist eine riesige Sauerei.

 

 

RM: 3 Dinge die auf jeder Tour mit dabei sein müssen.

TGS: Eine saubere Hose, Sagrotan, und Instrumente wären vorteilhaft

 

 

RM: Euer tollstes Konzert bisher?

TGS: Live at Malefitz Hall in Sarknispelpol

 

 

RM: Was plant ihr für die nähere Zukunft?

TGS: Wir arbeiten zur Zeit am nächsten Album und sind zuversichtlich, daß wir das dieses Jahr noch gedeckelt bekommen.

 

 

Wir danken für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg

 

 








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