Regiomusik das Musikportal: Nachgefragt: SOCHA BEAG Band des Monats April


07.04.2016  BERLIN

Nachgefragt: SOCHA BEAG Band des Monats April



SOCHA BEAG

Sochas musikalischer Background liegt in Psychedelic Music und Wolfgangs (Gitarre, Komponist) in Jazz, Blues und Rock. Vor allem diese verschiedenen Einflüsse ermöglichten die außergewöhnliche Verbindung zwischen ihnen. Wer ihren musikalischen Stil in eine Schublade zu stecken versucht, wird höchstwahrscheinlich Psychedelic Rock und Alternative Pop vorfinden.

 

 

RM: Seit wann gibt es euch und wie habt ihr zusammen gefunden?

SOCHA BEAG: Es war Ende 2013. Mein Gitarrist, Wolle, und ich setzten uns zusammen und komponierten erste Songs. Unter dem Namen Glastic traten wir zunächst als akustisches Duo in Köln auf. Nach dem Umzug nach Frankfurt 2014, erweiterten wir die Band um Michael am Bass, seit 2015 um Mathias am Schlagzeug. Ein manchmal unsichtbares, aber dennoch sehr wichtiges Crewmitglied ist Armin, unsere Techniker.

 

RM: Was bedeutet euer Bandname und wie seit ihr darauf gekommen?

SOCHA BEAG: SOCHA BEAG ist mein Künstler-Pseudonym. Als Band wollten wir dann den Namen in den Vordergrund stellen und damit die Stimme. Das ist das Besondere unserer Band, neben der abwechslungsreichen Musik.

 

RM: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

SOCHA BEAG: Am Anfang nannten wir unseren Stil JIPS, was so viel bedeutete wie eine Mischung aus Jazz, Independent, Psychedelic und Soul. Nach der Namensänderung zu SOCHA BEAG, versuchten wir eine gängige Schublade für unsere Musik zu finden und seitdem bezeichnen wir sie als Alternative Pop/ Psychedelic Rock.

 

 



SOCHA BEAG

RM: Wie beurteilt ihr eure Situation als Musiker?

SOCHA BEAG: Ich glaube, dass ich für alle Musiker spreche, wenn ich sage, dass wir es als Geschenk und Privileg sehen, Musik machen zu können. Was manche Leute nicht wissen, es ist ein harter Wettbewerb. Ein Business. Hier muss man sich immer wieder beweisen. Nicht schlimm! Wenn einem dazu die Chance gegeben wird!

 

RM: Was würdet ihr gerne verbessert sehen für die Situation von Musikern?

SOCHA BEAG: Eine grundsätzliche Verbesserung wären mehr und gleichzeitig bezahlbarere Proberäume für Musiker.

Aktuell konzentrieren sich viele Veranstalter vermehrt auf „Gefällt mir“-Angaben von Facebook bzw. von anderen SocialNetwork Seiten und entscheiden damit auch über Auftrittsmöglichkeiten. Ich denke, dass dieses Aussortieren nur dazu führt, dass lediglich bestimmte Bands die Chance bekommen, aufzutreten.

Hilfreich für alle wäre es, wenn die Industrie weniger auf den sicheren Profit aus ist und sich wieder wagen würde, in gute innovative und unbekannte Bands zu investieren und diesen den Sprung auf die "große Bühne" zu ermöglichen. Chancen schaffen! Vielfalt erreichen. Vielleicht bekämen so die Clubbetreiber ihr Publikum und Bands ihre Auftritte.

 

RM: Was würdet ihr gerne erreichen mit eurer Musik? Seit ihr politisch mit eurer Musik?

SOCHA BEAG: Wir sind süchtig danach auf der Bühne zu stehen und möchten idealerweise zirka 20 Auftritte pro Jahr spielen, um unsere enorme Kreativität zu stillen und unseren Fans immer neue Songs präsentieren zu können, denn unser Fundus ist über die letzten drei Jahre stetig angewachsen. Unser Output hört nicht auf, und das ist gut so.

Meine Songtexte sind lyrische Hinweise, Erfahrungen und Meinungen, welche oft politische, aber auch gesellschaftliche Themen beinhalten. Meine Wörter sollen auch die Seele und das Herz zu gleich erreichen und nicht nur Freunde auslösen, sondern mindestens zum Nachdenken anregen.

 

RM: Habt ihr ein Management oder macht ihr alles selbst?

SOCHA BEAG: Ein Management ist eng verbunden mit einem Budget, welches wir, als eine recht neue Band, noch nicht zur Verfügung haben. Wolle und ich kümmern uns gemeinsam um die ganze Organisation.

 

RM: 3 Dinge die auf jeder Tour mit dabei sein müssen.

SOCHA BEAG: Michael, Mathias und Armin.

 

RM: Euer tollstes Konzert bisher?

SOCHA BEAG: Kann ich nur hiermit beschreiben: die beiden zu letzt gespielten Konzerte. Denn bei beiden bekamen wir neue Auftrittsanfragen. Wir freuen uns schon jetzt auf den 16. April im „Sumpf“ in Darmstadt, wo wir auf Wunsch mit einem akustischen Set unsere Songs präsentieren werden.

 

RM: Was plant ihr für die nähere Zukunft?

SOCHA BEAG: Wir möchten durch Auftritte mehr Publikum erreichen. Ein Studio-Album wäre der nächste Schritt, um unseren Fans etwas zurückzugeben. Mit unserer gerade aufgenommenen Single „Yes you can“ leisten wir jetzt schon mal einen kleinen Teil dazu bei. Das sind doch schöne Aussichten, oder!?

 

RM: Wir bedanken uns sehr herzlich für das Interview

 








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