Gegen den Fetisch
![]() Diego |
Laut dem Volksmund zählt der „Prophet im eigenen Lande“ maximal die Hälfte, wenn überhaupt. DIEGO aus Karlsruhe sind dafür ein klassischer Fall: Während in England Bands wie die Editors und Interpol massive Erfolge feiern, hält man den fünf Indierockern nur immer wieder den Vorwurf des Plagiats vor. Dabei vergisst man leider, dass DIEGO mit „Two“ jüngst ihr mehr als beachtliches Debütalbum voll eigenständiger Songs und einnehmender Atmosphäre veröffentlicht haben. Unser Mitarbeiter Christian Hautz unterhielt sich mit der Band kurz vor ihrem Auftritt im Heidelberger „Zum Teufel“ und traf auf fünf gar nicht so düstere Musiker, die eine Menge über Musik, Melancholie, falsche Urteile und richtige Studiomenschen zu erzählen hatten.
REGIOMUSIK: Wie sahen die Anfänge von DIEGO aus?
Andreas: Ich habe mit Ralf angefangen, auf einem Harddisc-Rekorder aufzunehmen. Zu der Zeit habe ich noch Bass gespielt und gesungen, Ralf hat die Gitarrenspuren eingespielt und das Schlagzeug war programmiert. Christian (Schlagzeuger von DIEGO) kannte ich von Konzertbesuchen in Karlsruhe, bei denen wir uns immer getroffen haben. Ich habe ihn gefragt, ob er sich nicht vorstellen könnte, das Ganze mal im Proberaum auszuprobieren. Wir haben dann nach Gitarristen gesucht und aus einem wurde schließlich unser Bassist und mit Uwe kam der zweite Gitarrist mit ins Boot. Das passte alles gleich wie „Arsch auf Eimer“.
REGIOMUSIK: Ihr spielt einen sehr schwermütigen Sound mit eher nachdenklichen Texten zu melancholischer Musik. Seid ihr schwermütige Menschen?
Ralf: Ich habe eher das Gefühl, dass die Musik zu uns kommt und nicht umgekehrt. Es gab vorher nicht das Konzept, dass die Musik besonders düster werden sollte. Die Songs entstehen auch eher so, dass wir zusammen jammen und irgendjemand etwas spielt, wo der andere sagt „mach mal weiter“. Dadurch entsteht bei uns ein Song. Dass die Songs immer düster oder melancholisch werden ist keine Vorgabe, es passiert einfach. Ich kann das nicht erklären, vielleicht kann Andi mehr dazu sagen?
Andreas: Ich schreibe zwar die Texte und habe Ideen für die Gesangs Hooklines, musikalisch haben wir aber komplett unterschiedliche Interessen. Wir hatten auch nicht die Idee, dass wir jetzt die oder die Art von Musik machen, sondern haben einfach gemacht und das kam dabei heraus. Ich weiß nicht, ob meine Texte schwermütig sind. Manche schon, es geht aber mehr um das Erleben. Ich empfinde das eigentlich nicht als besonders düster.
REGIOMUSIK: Entstehen eure Songs ausschließlich aus dem Zusammenspiel im Proberaum heraus oder kommt es auch vor, dass jemand seine eigenen Ideen verfolgt und der Band fertige Stücke präsentiert?
Ralf: Komplett eigene Songs schreibt keiner. Bisher ist es zumindest noch nicht passiert, dass ein Bandmitglied einen fertigen Song mitgebracht hat. Es passiert immer wieder, dass einer eine Idee hat und die auf seinem Instrument zeigt. Manchmal steigt dann ein anderer beim Spielen mit ein. Die Songs entstehen meist aus dem Zusammenspiel der kompletten Band, also eher aus den Jams heraus.
Andreas: Für mich ist es so, dass ich die Texte über eine imaginäre Melodie in meinem Kopf schon schreibe und dann auch an dieser Melodie mehr oder weniger festhalte. Es ist für mich dann relativ einfach, im Nachhinein noch einmal auf den musikalischen Aspekt einzugehen und es so weit umzustricken, dass es sich gut anhört.
REGIOMUSIK: Andreas, kannst du mir ein wenig mehr über deine Texte erzählen, zum Beispiel welche Themen dir besonders wichtig sind?
Andreas: Es geht viel um Frau und Mann und um meine Position im Leben. Aufgrund meiner Arbeit als Krankenpfleger auf einer Schwerstkrankenstation geht es auch um viele Dinge, die mit dem Tod zu tun haben. Und um Fußball geht es auch, und um Ralf, der in Frankreich gerne Unzucht betreibt. (Gelächter)
Ralf (belustigt): Könnten wir das bitte anders formulieren?
REGIOMUSIK: Es geht also um das „ganz normale“ Leben, vom Tod bis zum Groupies Beglücken?
Andreas (lacht): Genau, das ganze Programm!
REGIOMUSIK: Fantastisch! Eure Musik erinnert wegen der beklemmenden Atmosphäre und der tiefen, monotonen Stimme von Andreas sehr an Joy Division. Bei eurem letzten Auftritt in Heidelberg hat mir Andreas noch erzählt, er kenne die Band gar nicht mal so gut. Waren Joy Division eine maßgebliche Inspirationsquelle für euch oder wie steht ihr zu der Band?
Andreas: Es wurde besser durch den Film ( Anton Corbijn´s Film „Control“ über das Leben und den Selbstmord von Joy Division Sänger Ian Curtis), den ich gesehen habe und auch sehr gut fand. Aber mehr, was die Ästhetik angeht. Von uns kannte niemand Joy Division besonders gut, vielleicht den Song „Love will tear us apart“, aber ob jemand wusste, von wem der ist, weiß ich nicht. Ich hatte ein Album von ihnen, kannte mich aber, wie gesagt, nicht besonders mit ihnen aus. Ich bin mir sicher, dass der Vergleich über die Färbung meiner Stimme zustande kommt.
REGIOMUSIK: In den letzten Jahren gab es eine Menge Bands, die mit dieser Art Musik recht populär geworden sind. Man denke vor allem an englische Bands wie die Editors oder Interpol. Habt ihr in diesem Zusammenhang mit Plagiatsvorwürfen zu kämpfen, also sehen die Leute euch als eine Kopie der bekannten, englischen Bands? Inwieweit stört euch das und inwieweit waren diese Bands tatsächlich ein Einfluss?
Ralf: Als Band bekommst du natürlich immer einen Vergleich vorgehalten. Wenn wir aus England kämen und nicht aus Karlsruhe, wären diese Vorwürfe bestimmt nicht so häufig. Wenn ich mich aber ständig darüber aufrege, macht es die Sache auch nicht besser. Ich versuche, das zu ignorieren und im Proberaum das zu tun, was ich möchte. Und wenn ich beim Spielen denke „das ist jetzt aber nahe an Interpol“, dann höre ich deswegen nicht auf damit. Das wäre auch völlig bekloppt. Und Inspirationsquelle? So sehr habe ich mich mit den Bands nicht auseinandergesetzt, bis ich öfters die Vergleiche unter die Nase gerieben bekam. Erst dann habe ich mir die Bands angehört, um zu wissen, wie sie klingen und ob die Vergleiche berechtigt sind. Wenn solche Plagiatsvorwürfe kommen und wir damit in eine Schublade gesteckt werden, ist das okay. So etwas brauchen viele Leute, um sich zu orientieren. Die Plagiatsvorwürfe haben sich jetzt mit der zweiten Platte gebessert. Da war der Grundton eher, dass wir ähnliche Inspirationsquellen wie Interpol oder die Editors hätten, nämlich Joy Division. In den Reviews wird auch immer mehr unser Songwriting honoriert, von daher nerven mich die Vorwürfe nicht mehr.
Andreas: Ich kann das auf einer Seite nicht ganz ernst nehmen, ich habe zum Beispiel weitaus mehr Chameleons gehört als Joy Division, die zum Beispiel für Interpol ein sehr großer Einfluss waren. Wir denken nicht, wir hätten die Musik neu erfunden. Man wünscht sich allerdings, dass in den Berichten mehr auf das Musikalische eingegangen wird, als einfach zu schreiben „klingt wie“. Für die Printmedien ist so was normal, sie geben dem Leser damit eine Orientierung. Ich finde es manchmal nur eine ganz große Frechheit, wenn da steht „die haben sich das erste Album von Joy Division gekauft, sind danach in den Proberaum und spielen das seitdem“. Das hatten wir auch schon und da wird in mir natürlich schon der Wunsch nach körperlicher Züchtigung wach.
REGIOMUSIK: Wo liegen dann eure musikalischen Inspirationsquellen? Die Chameleons wurden genannt, also eher eine Band aus den 80ern/90ern. Sind eure Einflüsse mehr moderne oder ältere Bands?
Andreas: Wir kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Unser Bassist kommt aus der Beatles Ecke, Uwe ist mit Grunge sozialisiert worden, der Ralf…
Ralf: Das war altes Zeug, Sachen von Pink Floyd, Psychedelic mit sehr ausufernden Instrumentalpassagen.
Andreas: Bei mir war es eher Roxette. (Schweigen). Ähm, bei mir ist es so, dass ich nicht nur Musik aus der Sparte höre, die wir selbst machen.
(Anschließend bekennen sich alle Bandmitglieder und der Interviewer in einem wilden Durcheinender zu ihren frühsten Lieblingsbands und den ersten, selbst gekauften Platten. Es fallen Bandnamen, wie Foreigner, A-HA, Duran Duran, Bon Jovi und Queen.)
Andreas: Also ich fände es klasse, wenn jemand über DIEGO schreiben würde, „klingt wie Roxette“.
REGIOMUSIK: Warten wir euer nächstes Album ab. Ihr habt jüngst euer Debütalbum „Two“ veröffentlicht, davor gab es bereits ein Minialbum mit acht Songs und was in diesem Zusammenhang besonders auffällt, ist der wesentlich voluminösere Sound von „Two“. Während das Minialbum noch sehr schrammelig und rau klang, ist „Two“ wesentlich dichter und die Instrumente sind wesentlich akzentuierter zu hören. Wie kam es zu dieser Entwicklung?
Ralf: Es war vor allem eine Entwicklung in den Fähigkeiten, zu wissen, was wir im Studio machen und wie wir alles hinbekommen. Ich glaube, wir sind auch im Songwriting einfach besser geworden, wir haben vielschichtiger gearbeitet. Ich habe mich speziell jetzt, beim zweiten Mal im Studio, besser aufgehoben gefühlt und viel mehr wie zu Hause. Darüber hinaus hatten wir mehr Zeit und mehr Geld in ein anderes Studio mit anderem Equipment investiert. Es lag viel an den Möglichkeiten, die wir dieses Mal hatten.
REGIOMUSIK: War es also keine bewusste Abkehr vom 80er Jahre Retro-Sound der EP, sondern mehr die Fülle der Möglichkeiten im Studio?
Ralf: Ja, oder sieht das jemand anders?
Christian (Schlagzeuger von DIEGO): ich finde persönlich, dass Kilian Gutberlet, der uns aufgenommen hat, einen wahnsinnigen Beitrag zum Album geleistet hat. Ich weiß nicht genau, was es war, aber er hat oft einfach Kommentare abgegeben oder hat gemeint, macht mal das und das. Teilweise habe ich gedacht, dass dauert ja ewig, gerade mit der Einstellung vom Schlagzeugsound, aber am Ende klang es dann auch wirklich toll.
Ralf: Es ist klangtechnisch viel auf seinen Mist gewachsen.
REGIOMUSIK: Er war quasi der Produzent?
Christian: Ich würde nicht sagen Produzent, aber er hat an vielen Stellen wie ein Produzent eingegriffen. Bei allem eigentlich und bei jedem Instrument.
Andreas: Speziell bei mir war es so, dass ich mir nicht hätte vorstellen können, ein Stück wie „September march“ nachmittags um 16.00 Uhr einzusingen. Ich, als Sänger, versuche immer die Stimmung, die ich für den Song habe, zu transportieren und es ist mir einfach viel leichter gefallen, es irgendwann nachts zu machen. Der Vorteil war, dass wir das dann auch einfach nachts gemacht haben und mir es so leicht gefallen ist, mich gesanglich auf die Aufnahmen einzulassen.
REGIOMUSIK: Das klingt schon sehr nach einem Produzenten, also nach jemanden, der versucht, das Möglichste aus einer Band rauszuholen und dabei einen objektiven Blick hat.
Uwe: Wir sind alle am Prozess des Songschreibens beteiligt. Der größte Pluspunkt an Kilian war, dass jemand am Aufnahmeprozess beteiligt war, der die Songs vorher nicht kannte. Man fühlt die Lieder dann anders und kann besser seine Meinung dazu äußern.
Ralf: Er konnte frei von irgendwelchen Egoismen agieren, weil es nicht seine Songs waren und er seinen Beitrag nicht auf Teufel komm raus da stehen haben musste. Für ihn waren alle Teile eines Songs gleichberechtigt, weil er eben nichts davon selbst geschrieben hat. Dadurch konnte er viel freier an die Dinge herangehen und sagen, macht doch mal dies und jenes damit.
REGIOMUSIK: Was noch auffällt ist die Tatsache, dass eure Songs wesentlich ausgereifter und runder wirken. Das Minialbum klang noch sehr wütend und stürmisch, wohingegen das neue Album wesentlich ausgewogener und differenzierter klingt. Wie kam das?
Ralf: Wir sind in der Zeit zum zweiten Album ganz anders zusammen gewachsen, gerade durch die vielen Konzerte und durch das tagelange Zusammensein im Tourbus. Wir haben dadurch gut gelernt, unsere gegenseitigen Macken zu akzeptieren. Und durch diesen guten Umgang miteinander können wir auch viel besser und gezielter auf einen guten Song hinarbeiten. Ich glaube, das hat viel dazu beigetragen, dass „Two“ so geworden ist.
REGIOMUSIK: Was euch von der Masse ähnlich klingender Bands abhebt, ist der trotz aller Düsterheit doch positive Anstrich eurer Musik. Ist es euch wichtig eher die Hoffnung als den Niedergang zu zelebrieren und zu transportieren?
Andreas: Unterm Strich macht das keinen Unterschied, das Leben bleibt das Leben. Es gibt Phasen, in denen es einfach schwierig ist mit Momenten, in denen man einfach niedergeschlagen ist. Übergeordnet ist es aber so, dass wir sehr lebensfrohe Menschen sind. Es passiert auf unseren Konzerten, dass die Leute sehr ergriffen sind, aber sie suhlen sich nicht mit vorn übergebeugtem Oberkörper im Leid. Sie sind zwar berührt, aber nicht verstört.
REGIOMUSIK: Wir hatten vorhin angesprochen, dass deutsche Bands wie DIEGO, die einen sehr englischen Sound spielen, hierzulande und unverdientermaßen eher ein Schattendasein fristen. Die breite Masse der Indie-Hörer richtet ihren Blick immer noch fast ausschließlich auf die englischen Inseln. Wie erklärt ihr euch dieses Desinteresse?
Andreas: Man denkt ja, dass es rein um die Musik geht, das ist aber nicht der Fall. Es geht dabei auch um einen Fetisch. Es ist klar, warum Bands wie Mando Diao gepusht werden: Sie bedienen eben einen Fetisch. Man kann ihre CDs gut an 17jährige Mädels verkaufen. In Deutschland gibt es das mit den ganzen Hamburger Indiebands wie Tomte oder Kettcar auch. Die haben einfach eine Zielgruppe. Mit Sicherheit ist das einer der Gründe für diese Desinteresse.
REGIOMUSIK: Es geht also mehr um den Verkauf eines Lebensgefühls als rein um die Musik?
Andreas: So albern es auch ist! Punk zum Beispiel ist auch mehr als Musik und eine Art Lebenseinstellung. Da könnte mal prüfen, inwieweit das von den Leuten so gelebt wird. Ich setzte mich zum Teil schon sehr kritisch mit der ganzen „Gestreiften-Oberteil“-Fraktion auseinander; aber ich glaube, das ist einfach ein Grund. Wenn es für unsere Musik einen Markt gäbe, wären wir auch gefragter.
Mit Filmen wie „Quadrophenia“, wo außen herum noch der Fetisch mit den Mods bedient wird, ist es das gleiche. Mit Anfang 20 hab ich zum Beispiel ausschließlich Hardcore gehört und in dieser Lebensphase war es auch gut und gesund, sich mit den entsprechenden Klamotten und der Einstellung geborgen zu fühlen und das begleitend zur Musik. Mit Emo ist das auch so. Die haben es nach Rave geschafft, dass der Fetisch dazu perfekt mit der Musik verbunden ist.
REGIOMUSIK: Hattet ihr schon Auftritte im Ausland…
Ralf: ….in Frankreich!
REGIOMUSIK: Und wie kam eure Musik da an? War das Publikum anders als hier?
Andreas: Ja!
Ralf: Ja, ich fand, sie kam speziell in Frankreich immer gut an. Als wir das erste Mal dorthin fuhren, habe ich die These aufgestellt, dass je weiter man als Band für ein Konzert fährt, desto ernster wird man dort genommen. Besonders, wenn man noch eine Ländergrenze überschreitet. So werden zum Beispiel Bands, die aus Skandinavien kommen, bei uns deutlich ernster genommen als eine einheimische Band, die die gleiche Musik spielt. Auf jeden Fall waren die Konzerte in Frankreich immer sehr gut.
REGIOMUSIK: Wie schwer ist es denn, die Band und das Privat- bzw. Arbeitsleben unter einen Hut zu bekommen? Könntet ihr euch vorstellen, von der Musik zu leben?
Andreas: Meine Fantasie ist groß genug, ich kann mir das vorstellen. Aber ich weiß, wie schwer das sein wird, dass wir alle davon leben könnten. Auch wenn es ginge, so haben wir doch alle einen gewissen Lebensstandard. Das wäre schwierig, den zu halten ohne existenzielle Sorgen zu haben. Ich empfinde das aber nicht als schlimm, die Option ist da, alles auf eine Karte zu setzten. Im Privatleben klappt das ganz gut. Wir sind drei Krankenpfleger in der Band und von meiner Station bekomme ich sehr viel Unterstützung, wenn es zum Beispiel darum geht, Dienste zu tauschen und so. Ganz wichtig ist es, dass unsere Familie und unsere Frauen hinter dem stehen, was wir tun und uns relativ freie Hand lassen. So lange ein schönes Haus in St. Tropez dabei herausspringt. (spricht mit französischem Akzent) mit Swimming püül.
REGIOMUSIK: Wie geht es weiter mit DIEGO? Was sind eure Pläne?
Ralf: Zuerst spielen wir die anstehenden Konzerte zu Ende, die letzten Shows sind Mitte Dezember. Danach geht es live erst im März weiter und in der Zwischenzeit werden wir uns ein wenig im Proberaum einschließen. Es ist Winter, also genau unsere Zeit zum Liederschreiben, damit es auch schön düster wird (Gelächter). Wir sind auf jeden Fall schon sehr aufgeregt, wir wollen unsere neuen Ideen raus lassen und daran arbeiten. Wir werden dann schauen, wann genügend Material da ist, um das nächste Mal ins Studio zu gehen. Und ganz, ganz wichtig: Im Moment sind von beiden Alben eine Menge Stücke unterwegs bei verschiedenen Künstlern, überwiegend aus dem Elektronikbereich, die an Remixen arbeiten. Ein paar Sachen haben wir schon gehört und die sind richtig gut und wenn es klappt, wird es im März 2009 eine Remix-Vinyl von DIEGO geben.
REGIOMUSIK: Könnt ihr schon verraten, wer alles dabei sein wird?
Ralf: Es sind ein paar Leute vom Sinnbus Label aus Berlin dabei, ein Künstler aus Frankreich und eine dänische Band namens Tiger Babies. Ansonsten warten wir, was noch kommt.
REGIOMUSIK: Möchtet ihr noch ein paar erbauliche, letzte Worte an unsere Leser richten?
Alle (im Chor): Hat ja alles doch kein Wert,
Schoppe her und reingeleert!
REGIOMUSIK: Dann besten Dank für das Gespräch und Prost.
Christian Hautz




Wünsch der Band alles gute und viele Auftritte (ab und an auch gern mal einer in meiner Nähe)
So einer Band is viel Erfolg zu wünschen und auf neues bin ich gespannt!